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Bündnis für Freiheitsrechte, gegen Massen-Überwachung und Sicherheitswahn

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Unsere Themen in der Presse
20100311 EU Parliament Votes Against ACTA PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, 11. März 2010 um 09:44 Uhr

11.03.2010: EU Parliament Votes Against ACTA

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 633 gegen 16 hat das europäische Parlament gegen das "Handelsabkommen" ACTA gestimmt.

Wasn't expecting such a lopsided result, but EU Parliament voted 663 to 13 against ACTA, saying that "it flouts agreed EU laws on counterfeiting and piracy online." Beyond that, apparently the Parliament is ready to go to court to stop EU negotiators from continuing down the path they're on.

Some Members of Parliament are also pointing out that the EU negotiators are violating the Lisbon Treaty, which says that EU Parliament Members should have "full and immediate access at all stages of international negotiations."

Mehr dazu bei http://techdirt.com/articles/20100310/0425238499.shtml?utm_medium=bt.io-twitter&utm_source=twitter.com&utm_content=backtype-tweetcount

und bei http://www.dcrs.de/acta-resolution-im-eu-parlament-verabschiedet,370347

Liste aller Artikel zu ACTA und die Hintergründe des Europa von den USA geforderten  Abkommens

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 11. März 2010 um 10:05 Uhr
 
20100311 Datenschutzbeauftragter kritisiert zunehmende Videoüberwachung PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, 11. März 2010 um 09:33 Uhr

11.03.2010: Datenschutzbeauftragter kritisiert zunehmende Videoüberwachung

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner fordert strengere gesetzliche Regeln für den Datenschutz. Bei der Vorlage seines Datenschutzberichts für die Jahre 2008 und 2009 gestern in Mainz warnte Wagner vor der Tendenz zur flächendeckenden Videoüberwachung sogar in Lokalen und Arztpraxen sowie vor dem sorglosen Umgang mit persönlichen Daten im Internet.

Die sich schnell ausbreitende Videoüberwachung im privaten Bereich bedrohe "die offene Gesellschaft", sagte Wagner. Zum Beispiel in Arztpraxen, Eisdielen und Friseursalons werde "ohne Rücksicht auf die Gesetzeslage und weitgehend kontrollfrei" aufgezeichnet.

Mehr dazu bei http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/lokal&id=6140313

Liste aller Artikel zu Videoüberwachung

 
20100310 Schwerer Missbrauch von Anti-Terrorbefugnissen durch das FBI PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, 10. März 2010 um 11:03 Uhr

11.03.2007 Schwerer Missbrauch von Anti-Terrorbefugnissen durch das FBI

Wider das Vergessen haben wir mal in der Vergangenheit gestöbert:

Das FBI[1] hat die generell schon weitgehenden Regeln im US-Antiterrorpaket Patriot Act[2] zur Durchleuchtung von Bürgern in zahlreichen Fällen verletzt oder eigenmächtig ausgedehnt. Dies geht aus einem jetzt veröffentlichten Untersuchungsbericht[3] (PDF-Datei) des US-Justizministerium hervor. Das Büro des Generalinspekteurs der Behörde ("Office of the Inspector General") hat darin einen schweren Missbrauch der so genannten National Security Letters festgestellt, mit denen der Strafverfolgungsbehörde des US-Justizministeriums in Folge des 11. September 2001 etwa ein deutlich leichterer, in den meisten Fällen gerichtlich nicht zu genehmigender Zugang zu Verbindungs- und Nutzerdaten von Verdächtigen im Telekommunikationsbereich zur Wahrung der nationalen Sicherheit gestattet wird. Auch auf Informationen bei Banken und Finanzinstituten können die Gesetzeshüter mit den Briefen zugreifen.

Der Report hält zudem fest, dass die Bundespolizei die Auskunftsansprüche nach dem Inkrafttreten des Patriot Act deutlich ausgeweitet hat. Die Rede ist von einem "dramatischen Anstieg" der Einsatzzahlen. So habe das FBI im Jahr 2000 nicht mehr als 8500 Abfrageverlangen gestellt, während es allein 2005 rund 47.000 waren. Diese seien in 19.000 Briefen geltend gemacht worden. Zwischen 2003 und 2005 stieg die Quote der National Security Letters, die sich auf US-Bürger bezogen, zudem von 39 auf 53 Prozent an. Viele gestellte Auskunftsansprüche registriert das FBI dem Bericht nach aber gar nicht in seiner zugehörigen Datenbank. Die Gesamtzahlen der ausgestellten Briefe dürfte daher deutlich höher liegen.

[1] http://www.fbi.gov/

[2] http://www.heise.de/newsticker/meldung/21508

[3] http://www.usdoj.gov/oig/special/s0703b/final.pdf


Mehr dazu http://www.heise.de/newsticker/meldung/86526

Liste aller Artikel zu Antiterrorkampf

 
20100310 Geheimdienstinformationen für Journalisten PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, 10. März 2010 um 10:47 Uhr

07.03.2007 SZ heute vor 3 Jahren: Geheimdienstinformationen für Journalisten

Wider das Vergessen haben wir mal in der Vergangenheit gestöbert:

BKA-Präsident Jörg Ziercke betonte auf einer Pressekonferenz, "korrupte BKA-Beamte" hätten vertrauliche Informationen aus dem Terrorismusbereich an Medienvertreter verkauft. Der Skandal erreiche "eine Dimension, die ich nicht für möglich gehalten habe", sagte Ziercke.

Zuvor hatte das ARD-Magazin Panorama über die angebliche Ausspähung von Focus-Redakteuren durch das BKA berichtet. Ähnlich wie der Bundesnachrichtendienst (BND) habe das BKA jahrelang Journalisten bespitzelt, "um undichte Stellen im Bundeskriminalamt zu finden".

Im Rahmen einer "groß angelegten geheimen Aktion", berichtete das ARD-Fernsehmagazin, seien von bayerischen Ermittlungsbehörden zwischen den BKA-Präsident Jörg Ziercke Jahren 2002 und 2004 "Millionen von Telefonverbindungen erhoben worden, um Kontakte zwischen BKA-Beamten und den Journalisten zu belegen".

Inzwischen ist dieses Ermittlungsverfahren offenbar eingestellt worden. "Die Ermittlungen haben nicht zur Ermittlung des oder der Täter geführt", teilte der Münchner Oberstaatsanwalt August Stern mit. Zum Kreis der Beschuldigten oder dem Gegenstand möglicher Observationsmaßnahmen werde "keine Auskunft erteilt".

Mehr dazu bei http://www.sueddeutsche.de/politik/769/399553/text/

Liste aller Artikel zum BKA

 
20100309 "Gesetzgeber ist mehrfach übers Ziel hinausgeschossen" PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 09. März 2010 um 09:43 Uhr

09.03.2010: "Gesetzgeber ist mehrfach übers Ziel hinausgeschossen"

In diversen Interviews monierte der scheidende Präsident des Bundesverfassungsgerichts am Wochenende: "Einige Gesetze des Bundes und der Länder sind - absichtlich oder unabsichtlich - über das Ziel hinausgeschossen." Die "unantastbare Menschenwürdekerne" seien vom Gesetzgeber "in aller Regel nicht hinreichend beachtet" worden, sagte er

Ursache sei wohl die Verwirrung vieler Staaten nach Nine-Eleven (darunter eben auch Deutschland) und ihr Unvermögen, mit einem neuen terroristischen Gefahrenpotenzial umzugehen. Papier hofft, dass sich der Gesetzgeber nach dem klärenden Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ("eine schallende Ohrfeige") jetzt wieder stärker auf die verfassungsmäßige Rechtsprechung besinnt.


Mehr dazu bei http://www.prmacher.de/index.php?/archives/250-Kommt-die-neue-Besinnung.html

Liste aller Artikel zur Vorratsdatenspeicherung
 
20100305 Schülerdatei soll auch in Brandenburg eingeführt werden PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 05. März 2010 um 09:42 Uhr
BILDUNG: Angst vor dem gläsernen Schüler
Bald werden die Daten von allen Schülern zentral gespeichert – von der Anschrift bis zur Mathenote

POTSDAM - Im Bildungsministerium ist man bemüht, den Anschein zu vermeiden, in Brandenburg werde demnächst ein Datenkrake auf die Schüler losgelassen. Die geplante zentrale Schülerdatei, die jedem Schüler eine Nummer zuordnet und Informationen zur Schullaufbahn und Fehlzeiten auf einem Zentralrechner speichert, sei keine „Datensammlung“, sondern „ein der technischen Entwicklung angepasstes Verwaltungsinstrument“, heißt es in einem Ministeriumspapier, das der MAZ vorliegt. Das Instrument geht zum Schuljahr 2011/12 an den Start und soll sicherstellen, dass Kinder beschult werden und an vorgeschriebenen Untersuchungen und Sprachtests teilgenommen haben. Auch Schullaufbahnstatistiken sollen durch die – anonymisierten – Daten erstellt werden, um die Schwachstellen des Bildungssystems aufzuspüren.

Weiterlesen bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung...

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. März 2010 um 08:44 Uhr
 
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