Aktion Freiheit statt Angst e.V.
20100722 Die überwachten sollen die Rechnung selbst bezahlen
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- Erstellt am Donnerstag, 22. Juli 2010 08:55
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. Juli 2010 09:24
- Veröffentlichungsdatum
22.07.2010: Bund will die Kosten zur Überwachung des Datenverkehrs auf die Provider abwälzen
Schweiz: Die anstehende Gesetzesrevision über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs sieht vor, dass künftig die Internet-Provider voll umfänglich für die Kosten zur Überwachung des Datenverkehrs aufkommen müssen. Diese belaufen sich in den letzten Jahren im Durchschnitt auf jährlich rund 9 Millionen Franken.Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) führt die eigentliche Echtzeit-Überwachung des Datenverkehrs durch, indem sie beim Internet-Provider eine Blackbox zur Datenaufzeichnung installiert. Künftig nun sollen die Anbieter diese Überwachung selber vornehmen. Damit stehen den Internet-Providern happige Investitionen ins Haus, die insbesondre kleinere Anbieter schmerzen. Letztlich zahlt der Überwachte seine Überwachung selbst.
Mehr dazu bei http://www.a-z.ch/news/wirtschaft/internet-anbieter-laufen-sturm-10452445
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Kommentare
RE: 20100722 Die überwachten sollen die Rechnung selbst bezahlen
2010-07-22 09:55
Das ist ja wie bei uns in Deutschland. Unsere Provider mussten über 300 Mio. Euro für die Vorratsdatenspeicherung aufwenden und haben das auch auf die Gebühren umgelegt.
Schöne Neue Welt ;-))
Anne














