20120207 Safer Internet Day

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"Mobiles Internet? Ja, sicher!" Mitglieder der Arbeitsgruppe Arbeitnehmer- und...

20120205 PNR Vereinbarung mit USA ablehnen!

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Aktion Freiheit statt Angst e.V. appelliert an EU-Abgeordnete Aktion Freiheit statt Angst e.V....

20120211 ACTA stoppen!

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11.02.2012 Demo gegen ACTA in Berlin To English version below Die Arbeitsgruppe...

20120120 Asylrecht ad absurdum gestaltet

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Gemeinsame Stellungnahme gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden und das Asylschnellverfahren...

20120118 Rüstungsforschung aus dem Bildungshaushalt

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Die "Großen Brüder" von INDECT ... unter diesem Titel konnten Mitglieder der Arbeitsgruppe...

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20120207 Safer Internet Day

"Mobiles Internet? Ja, sicher!"

Mitglieder der Arbeitsgruppe Arbeitnehmer- und Verbraucherdatenschutz von Aktion Freiheit statt Angst e.V. haben an der Fachkonferenz "Mobiles Internet? Ja, sicher!" in Berlin teilgenommen. Kernthema war die Bedeutung des Datenschutzes beim mobilen Internet.

...


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20120208 VDS vor dem EUGh

Kassiert der Europäische Gerichtshof nun die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung?

Der AK Vorrat stellt in seiner aktuellen Pressemitteilung fest:

"Pünktlich zum heutigen Europäischen Datenschutztag wurde bekannt, dass der irische High Court am gestrigen Freitag dem Europäischen...


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20120207 Viele Tote an den Außengrenzen

Freies Radio FREIRAD berichtet von den EU-Außengrenzen

Ab 6. Februar wird das Freie Radio FREIRAD aus Innsbruck täglich von den EU-Außengrenzen berichten. Von 1988 bis 1. August 2011 starben, nach Zählungen verschiedener NGOs, 17.738 Menschen an den europäischen Außengrenzen beim Versuch nach...


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20120207 Neuer DE-Mail Anbieter

De-Mail-Lösung von Mentana-Claimsoft zertifiziert

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar haben der Firma Mentana-Claimsoft  ihren geplanten De-Mail-Dienst zertifiziert. Die Firma möchte gemeinsam mit Microsoft mit einer...


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20120205 PNR Vereinbarung mit USA ablehnen!

Aktion Freiheit statt Angst e.V. appelliert an EU-Abgeordnete

Aktion Freiheit statt Angst e.V. hat an die deutschen EU-Abgeordnete appelliert, der Vereinbarung zur Weitergabe von Fluggastdaten an die USA nicht zuzustimmen.

Der Brief im Wortlaut:

Vereinbarung zur Weitergabe von Fluggastdaten an...


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20120206 "Nur IP Adressen wichtig"

Vorratsdatenspeicherung nur Hilfe für Abmahnanwälte?

Die Vorratsdatenspeicherung war nur wichtig für die Erlangung von IP Adressen von Nutzern. Das hat eine Studie des Bundeskriminalamts (BKA) ergeben, die das Innenministerium jetzt veröffentlichte. 98 % der erfolglosen BKA-Anfragen bezogen sich...


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20120206 ALG II und kaum Datenschutz

"Datenlöschung leider technisch unmöglich"

§84 des SGB X besagt in Absatz 2: Sozialdaten sind zu löschen, wenn ihre Speicherung unzulässig ist. Sie sind auch zu löschen, wenn ihre Kenntnis für die verantwortliche Stelle zur rechtmäßigen Erfüllung der in ihrer Zuständigkeit liegenden Aufgaben...


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20120206 Fahndung im Web 2.0

Berliner Polizei prüft Facebook-Einsatz

Die Berliner Polizei möchte Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. zu Fahndungszwecken nutzen. Offen sind noch einige Datenschutzfragen und es fehlt das "technische Know How" bei den Beamten. Berlins Datenschutzbeauftragter Alexander Dix fordert...


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20120205 Gutachten zu Three-Strikes

Staatssekretär begrüßt neue Studie zur Bekämpfung von Internetpiraterie

Pressemitteilung des BMWi vom 03.02.2012 bewertet "Warnhinweise bei Urheberrechtsverletzungen":

Die Forschungsstelle für Medienrecht an der Fachhochschule Köln hat heute ein Gutachten vorgelegt, das Modelle anderer...


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20120205 Microsoft gegen EU Datenschutz

Microsoft-Deutschland-Chef warnt bei Datenschutz vor "Überregulierung"

Nach der Forderung von EU-Grundrechtekommissarin Viviane Reding, die Datenschutzgesetze zu verschärfen, hat Microsoft-Deutschland-Chef Ralph Haupter vor "Überregulierung" gewarnt. Auch er hält "eine Harmonisierung der...


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20120205 Malte Spitz unterwegs

Vorratsdatenspeicherung geht auch ohne Gesetz weiter

Die Vorratsdatenspeicherung im Bereich Mobilfunk geht auch ohne explizites Gesetz weiter, nur ist die Speicherdauer teilweise kürzer. Dies geht aus Daten hervor, die der Grünen-Politiker Malte Spitz über seine Mobilfunkanbieter erhalten hat....


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20120204 Verdächtiges Verhalten

Do You Like Online Privacy? You May Be a Terrorist

Auf der offiziellen Seite von FBI und des Bureau of Justice Assistance kann man nachlesen woran man einen Terroristen erkennt.

  • Use of anonymizers, portals or other means to shield IP addresses
  • Encryption or use of software to hide encrypted...

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20120204 Auch in Meck-Pomm Handy-Überwachung

Eingepeilt ohne, dass es der Nutzer bemerkt

Polizei, Verfassungsschutz und Zoll haben bei ihren Ermittlungen auch in Mecklenburg-Vorpommern vermehrt  auf die Ortung von Mobiltelefonen gesetzt. Die Polizei verschickte im vergangenen Jahr in 215 Fällen insgesamt knapp 14 100 sogenannte stille SMS,...


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20120204 Pädagogischer Sinn sehr fraglich

Informationsstelle Militarisierung fordert Stellungnahme des Oberschulamts bezüglich Fallschirmspringerübungen

"Hellauf begeistert von der Show (einer gemeinsamen Übung des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr mit Spezialeinheiten der US-Army) waren die Grundschüler, derer sich mehrere...


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Aktion Freiheit statt Angst e.V.

Bürgerrechtsbündnis lehnt Internetfilter ab - Kein Nutzen gegen sexuellen Mißbrauch (20.01.09)

Details

Am 13. Januar hat das Bundesinnenministerium Vertreter großer deutscher Internetserviceprovider eingeladen, um die Einführung von Internetfiltern zu besprechen.
Die mehrfach von Experten vorgebrachten Bedenken gegen eine technische Umsetzung und Wirksamkeit von Sperren im Internet will die Bundesregierung offenbar nicht akzeptieren. Auchwird damit nicht das Problem, der Kindesmißbrauch, bekämpft.

 

So hat z.B. der Dresdner Informatikprofessor Andreas Pfitzmann den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zur Blockade von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten als unbrauchbar und schädlich bezeichnet. Die betreffenden Seiten sind dann zwar "für den naiven Internetnutzer nicht mehr zugänglich". Wer sich jedoch mit dem Internet auskennt, wird es immer wieder schaffen an diese Seiten zu gelangen. Sperren sind wirkungslos, wenn die Betreiber der betreffenden Web-Seiten die Inhalte auf anderen Servern spiegeln oder die Internetnutzer den Zugriff über einen Proxy im Ausland umleiten.
So hat z. B. die Sperrung von Web-Seiten mit rechtsextremistischen Inhalten durch ein Gericht in Nordrhein-Westfalen den Anbietern sogar zusätzliche Besucher verschafft.

Die geplanten Sperren sind also wirkungslos und stellen eine reine Symbolpolitik der Koalitionsparteien im Wahljahr dar. Der Zweck, den Zugriff auf Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt einzuschränken, wird damit aber nicht erfüllt. Auch die Internetprovider sind der Meinung, dass nicht ein Sperren des Zugangs, sondern nur das Abschalten der Server der Anbieter dieser Seiten das Problem wirklich angeht.

Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst hält die Verfolgung der Anbieter kinderpornographischer Inhalte auf der Basis der bestehenden Gesetze und Ermittlungsmöglichkeiten für notwendig.

Allerdings muss in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß das Internet kein Tatmittel und auch kein Raum ist, indem die Tat des sexuellen Mißbrauchs verübt wird. Der sexuelle Mißbrauch findet in unserer Gesellschaft tagtäglich in den Kinderzimmern statt, wie Studien aus den USA nahelegen: bis zu 96% der Opfer unter 12 Jahren kannte die Täter. Bei bis zu 90% der Fälle handelt es sich bei den Tätern um Bekannte, Verwandte oder Freunde: in 20% der Fälle waren es die Väter der Opfer, in 16% andere Verwandte, in 50% stammten sie aus dem weiteren Bekannten- oder Freundeskreis der Familie.[1]
Deutsche Studien stützen diese Zahlen und deutlich, daß es seit den Anfangstagen des Internet nicht zu einer Steigerung des sexuellen Mißbrauchs an Kindern gekommen ist.[2]

"Es ist nachgewiesen, daß durch alle Schichten hindurch und schon seit Beginn der Statistiken bis zu 75% aller Frauen und Mädchen und bis zu 20% aller Männern und Jungen unter 18 Jahren sexuelle Übergriffe erleiden. Hier müssen also vielfältige soziale, psychologische und kulturelle Ursachen eine Rolle spielen. Aber dieses Phänomen wird man durch die Überwachung des Internet genausowenig eindämmen können, wie durch Polizeikameras in allen Kinderzimmern.", so Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom Aktionsbündnis Freiheit statt Angst.

Zudem sollte die Präventionsarbeit gegenüber potentiellen Tätern verstärkt werden.
In der Berliner Charite ist beispielsweise von Prof. Dr. med. Dr. phil. K. M. Beier ein Modellprojekt[3] entwickelt worden, daß pädophilen Männern eine anonyme Beratung und eine weitergehende Therapie anbietet, bevor sie zu Tätern werden. Durch die Vorratsdatenspeicherung und die nun angedachte Echtzeit-Kontrolle des Internet ist der anonyme Zugang zu diesem Präventionsprojekt allerdings faktisch nicht mehr möglich.

Gleichzeitig brauchen Beratungs- und Anlaufstellen für Opfer sexualisierter Gewalt mehr Mittel, um ihre Arbeit mit Betroffenen leisten zu können und es müssen Aufklärungskampagnen an Schulen und Kindergärten verstärkt werden.

Gegen die technische Sperrung von Internetseiten spricht auch, dass der Durchsatz und die Geschwindigkeit des Netzes beeinträchtigt werden.
Gesperrt würden außerdem nicht nur die vorgesehenen Seiten, sondern in der Regel entweder zu viel oder zu wenig. Dies wurde in einem Gutachten[4] für die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) von Bund und Ländern bei einer Untersuchung der technischen Voraussetzungen beim Sperren von Web-Seiten festgestellt.

Die Initiative des Bundesinnenministeriums zur Echtzeitkontrolle des Internets muss insbesondere auch in Verbindung mit der auf europäischer Ebene angestrebte Einführung von Netzfiltern im Rahmen des EU-Telekom-Pakets[5] gesehen werden.
Dieses Direktiven-Paket beinhaltet die Einführung einer Echtzeit-Analyse und -Filterung sämtlichen Internetverkehrs inklusive E-Mails.
Vergleichbar ist dieser Mechanismus nur damit, daß beispielsweise die Post alle Briefe öffnen würde, um sie auf inkrimierte Inhalte zu prüfen.
Nach Prüfung würden die Briefe entweder weitergeleitet oder an die Polizeibehörden übergeben. Dies stellt selbstverständlich einen
eklatanten Bruch des Telekommunikations- und Postgeheimnisses dar.

Aber auch die erweiterten Kompetenzen[6] des BSI (Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik) in Bezug auf die präventive Speicherung auch von Kommunikationsinhalten aller Bürgerinnen und Bürger führt in diesem Zusammenhang zu einem weiteren staatsrechtlichen Dammbruch.

Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst wendet sich entschieden gegen jegliche Zensurmassnahmen im Internet und den weiteren Ausbau der Überwachung der Kommunikation aller Bürgerinnen und Bürger. Eine Kontrolle und Steuerung der Inhalte von Kommunikation widerspricht dem Recht auf freie Meinungsäußerung und verletzt zudem die Pressefreiheit.
Darüber hinaus bewirken sie im Kampf gegen sexuellen Mißbrauch nichts und schützen keine Opfer.

 

Hilfe für Betroffene:

Auf der Website des "Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)" finden betroffene eine Liste von Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen.[7]
Die "Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen"[8] hilft per Telefon: 01805 - 1234 65

Hinweis: Seit Einführung der Vorratsdatenspeicherung werden auch Anrufe bei Beratungsstellen 6 Monate bei den Telekommunikationsunternehmen auf gesetzliche Anordnung gespeichert.


Weiterführende Links:

[1]: American Medical Association, Diagnostic and Treatment Guidelines on Child Sexual Abuse. Chicago: AMA, March, 1992 sowie: Patrick Langan and Caroline Wolf Harlow, "Child Rape Victims, 1992," Crime Data Brief, U.S. Department of Justice, Office of Justice Programs, Bureau of Justice Statistics, 1994.
[2]: Matthias Brust: Sexueller Mißbrauch an Kindern, m.w.N. sowie: Bange, D. / Deegener, G. 1996: Sexueller Missbrauch an Kindern - Ausmaß, Hintergründe, Folgen. Psychologie Verlags Union, Weinheim.
[3]: http://www.Kein-Täter-werden.de
[4]: http://www.kjm-online.de/public/kjm/downloads/technisches_Gutachten_Sperrverfuegung_2.pdf
[5]: http://www.laquadrature.net/wiki/Telecoms_Package - Ressourcen und Hintergrundinformationen zum Telekompaket der französischen Initiative La Quadrature du Net (englisch)
[6]: http://netzpolitik.org/wp-upload/entwurf-bsi-erweiterungsgesetz.pdf
[7]: http://www.bv-bff.de/links/index.php?link_rubrik=Kinder-+und+Jugendschutz%2C+sexueller+Missbrauch%2C+M%E4dchen
[8]: http://www.nina-info.de/
   
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