Aktion Freiheit statt Angst e.V.
20100902 BKA hat große Festplatten
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- Erstellt am Donnerstag, 02. September 2010 09:40
- Zuletzt aktualisiert am , 30. November -0001 01:00
- Veröffentlichungsdatum
02.09.2010: Was das Bundeskriminalamt so alles speichert
Ulla Jelpke schreibt in der Jungen Welt über die Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion
Die Bundesregierung hält an der Praxis des Bundeskriminalamtes
(BKA) fest, in sogenannten Gewalttäterdateien Personen zu
speichern, auch wenn ihnen kein Vergehen nachzuweisen ist. Umstritten bleiben die sogenannten Gewalttäterdateien. Hierin
sind auch Personen gespeichert, bei denen es überhaupt nicht
zu einem Ermittlungsverfahren gekommen ist. Auch eine Einstellung,
ja selbst ein gerichtlicher Freispruch, z.B. aus Mangel an
Beweisen, führen nicht automatisch zu einer Löschung des
Datensatzes.
Festhalten will die Regierung auch am Prinzip der »Prognose«-Speicherung. Dabei werden potentielle Gewalttäter registriert, noch bevor eine Straftat begangen wurde. Was einen solchen Eintrag rechtfertigt, entzieht sich jeglicher Nachprüfbarkeit.
Mehr dazu bei http://www.jungewelt.de/2010/09-01/046.php














