Aktion Freiheit statt Angst e.V.
20100906 Flüchtlinge im Mittelmeer haben keine Chance mehr
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- Erstellt am Montag, 06. September 2010 08:57
- Zuletzt aktualisiert am , 30. November -0001 01:00
- Veröffentlichungsdatum
06.09.2010: Pro Asyl fordert Beendigung der widerlichen Kooperation mit Libyen
Pro Asyl Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge
e.V. berichtet:
Anlässlich seines Besuches in Italien präsentierte
der libysche Diktator der Europäischen Union gestern Abend seine
Rechnung für die Zusammenarbeit bei der Flüchtlingsabwehr: Er fordert
fünf Milliarden als Gegenleistung dafür, dass er Schutzsuchende bereits
an den libyschen Außengrenzen oder auf seinem Territorium stoppt. Die
EU will bis Ende 2010 ein „Kooperations- und Partnerschaftsabkommen“
mit Libyen abschließen, um u. a die Zusammenarbeit im Politikfeld
Migration und Flucht zu intensivieren.
Der libysche Diktator will mehr Geld für Internierungslager,
Abschiebeflüge und die technologische Hochrüstung seiner südlichen
Außengrenzen. Geplant ist beispielsweise ein Grenzkontrollsystem, das
Radar- und Satellitenüberwachung kombiniert, entlang der 400 Kilometer
langen libyschen Landgrenze zum Niger und zum Tschad. Die Kosten von
circa 300 Millionen Euro sollen zu 50 % von Italien und zur anderen
Hälfte von der EU getragen werden.
Mehr dazu bei http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=86808&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=addec05242
und http://www.swp.de/crailsheim/nachrichten/politik/art4306,612312
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