Aktion Freiheit statt Angst e.V.
20090913 Tausende demonstrieren gegen Überwachung
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- Erstellt am Sonntag, 13. September 2009 11:45
- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 14. Januar 2011 11:31
- Veröffentlichungsdatum
12.09.2009:Tausende demonstrieren gegen Überwachung
Tausende Menschen haben in Berlin gegen die Überwachung
durch den Staat und die Wirtschaft demonstriert. Die Polizei sprach von 10
000 Teilnehmern, die Veranstalter von 20 000 Demonstranten, die gegen
Internet-Sperren und gegen die sogenannte Vorratsdatenspeicherung
protestierten. Auf Plakaten forderten die Teilnehmer unter anderem
«Keine Festung Europa: Frei denken! Frei bewegen! Frei Sein!» An den
Kundgebungen nahmen unter anderem auch Linke-Vize Petra Pau und Verdi-Chef Frank Bsirske teil. 
Gewerkschaftschef Frank Bsirske ist einer von vier Rednern, die zum Auftakt der Großdemonstration sprechen. Er kritisiert Schnüffel- und Bespitzelungsaktionen gegen Beschäftigte. "Wir haben von Datenmissbrauch, vom Ausspionieren durch Arbeitgeber und Anteilseigner die Nase voll", sagt der Ver.di-Vorsitzende. Angesichts der Datenskandale fordert er ein "Arbeitnehmerdatenschutzgesetz".
Bis heute habe die regierende Politik nicht verstanden, was Informationsgesellschaft bedeutet, kritisiert auch Thilo Weichert, Landesbeauftragter für den Datenschutz in Schleswig-Holstein. Staat und Wirtschaft legten den Menschen immer mehr elektronische Fuß-, Hand- und Gehirnfesseln an. "Auch wenn wir hunderte digitale Geräte um uns herum haben, wollen wir keine Angst haben, sondern frei sein", ruft der unabhängige Datenschützer den Protestierenden zu.
Ein großes
Bündnis von mehr als 160 Organisationen will zeigen, dass Netzthemen
nicht nur eine Minderheit von Computer-Nerds interessiert.
Mehr dazu bei http://www.zeit.de/newsticker/2009/9/12/iptc-hfk-20090912-79-22372978xml
und http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,648638,00.html
und http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hXv4YEDZi6MwJMlBYmLDs9mnoL5A














