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Filmfestival "ueber Macht" in 120 Städten

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Am 09. Januar begann das diesjährige nicht-kommerzielle Filmfestival der Aktion Mensch bzw. dieGesellschafter.de, das unter dem Titel „ueber Macht“ mit Filmen zum Thema „Kontrolle, Regeln und Selbstbestimmung“ bis zum Herbst 2009 in 120 Städten zu Gast sein wird. „Ueber Macht“ knüpft an die Festivals 2006 (ueber arbeiten) und 2007 (ueber morgen) an und vereinigt wieder rund 30 bundesweite und mehr als 1.000 regionale Verbände und Initiativen der Zivilgesellschaft, die das Festival vor Ort organisieren. „Ueber Macht“ will sensibilisieren, die Ambivalenz von Macht und Machtmissbrauch darstellen und dazu ermutigen, „im Alltag, in der Öffentlichkeit und in der Politik öfter, nachhaltiger und unbequemer die Machtfrage zu stellen“.


Logo ueber Macht und Aktionsbündnis Freiheit statt Angst e.V.Das „Aktionsbündnis Freiheit statt Angst“ als Kooperationspartner des bundesweiten Filmfestivals übernimmt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der Humanistischen Union, sowie dem Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein die Patenschaft für den Eröffnungsfilm, der am 9. Januar 2009 erstmals im Rahmen des Festivals in Berlin, Kino International, gezeigt wurde:

Der Film: Strange Culture/Fremdkulturen

(USA 2007, Mit Tilda Swinton und Thomas Jay Ryan)

Steve Kurtz ist Performance-Künstler, seine Arbeit dreht sich um das
Thema Biotechnologie. Seine Arbeitsmittel – harmlose Bakterienkulturen –
erregen in der Terrorfurcht nach dem 11. September die Aufmerksamkeit
des FBI. Agenten in Schutzanzügen durchsuchen seine Wohnung. Der
Vorwurf: Bio-Terrorismus. Unvermittelt sieht Kurtz sich von einem
übermächtigen Staat bedroht, der offenbar um jeden Preis eine
Verurteilung erzielen will. Ihm drohen 20 Jahre Haft für den Besitz von
Bakterien, die jeder frei über das Internet bestellen kann. Dieser Film
ist Teil einer internationalen Aktion, mit der sich bekannte Künstler
wie Tilda Swinton und die Residents mit Kurtz solidarisieren.


Unser Beitrag zum Filmfestival

In nahezu allen Städten, in denen der Film "Strange Culture/Fremdkulturen" läuft, versuchen wir, gemeinsam mit den anderen bundesweiten Filmpartnern, sowie weiteren lokalen Organisationen spannende Vorträge oder Podiumsdiskussionen im Kino direkt im Anschluß an die Filmvorführung zu organisieren.

Das jeweilige Programm finden Sie in der Terminliste rechts.

Mitmachen:

Wir suchen in allen teilnehmenden Städten Menschen, die einen Infostand an dem Abend im Kino besetze, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen.

Außerdem freuen wir uns über Menschen, die darüber hinaus die Podiumsdiskussionen oder Vorträge organisieren oder sogar selbst durchführen.

Tatsächlich ist es einfacher, als man denkt und die StadtkoordinatorInnen (organisieren das Filmfestival lokal) in den jeweiligen Städten helfen mit Rat und Tat, knüpfen Kontakte, erledigen einen Teil der Pressearbeit, der Werbung, koordinieren die Organisationen, die Partner sind usw.

Weitere Informationen:


Der Filmtrailer des Aktionsbündnisses, der in allen Kinos vor dem Film gezeigt wird:


Aktion Freiheit statt Angst - Trailer ueber Macht from Aktion Freiheit statt Angst on Vimeo.


Der offizielle Trailer zum Film "Strange Culture/Fremdkulturen":





Eröffnungsvorstellung:

Datum:      Freitag, 09. Januar 2009
Uhrzeit:     20:00 Uhr
Kino:         Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum (Zeughausgebäude Eingang Spreeseite), Unter den Linden 2, D-10117 Berlin

Nach dem Film wartet eine spannende Diskussion mit:

  • Oliver Tölle (LKA Berlin)
  • Carina Herring (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine e.V.)
  • Leonie Baumann (Neue Galerie für Bildende Künste e.V.)
  • Rosemarie Will (Humanistische Union e.V.)
  • Ricardo Cristof Remmert-Fontes (Aktion Freiheit statt Angst e.V.)

Moderation: Christian Rath (Journalist, die tageszeitung)

Last Updated on Monday, 11 January 2010 09:14  
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Mithelfen beim Filmfestival

Gesucht werden HelferInnen/AktivistInnen, die bereit sind, jeweils eine Filmvorführung des Films "Strange Culture" in ihrem Ort mit einem Infostand, einem Infoabend, einer Podiumsdiskussion, einer Kunstaktion oder auf andere Weise zu begleiten.

Was kommt auf die Aktivisten zu, was ist zu tun, wie geht's dann weiter?

  • Als Freiwilliger melden.
  • Die Aktivisten dienen als Ansprechpartner für die Festivalleitung.
  • Die Aktivisten können z.B. einen Infostand mit kostenlosen Materialien. aufstellen, Flyer verteilen, einen Vortrag halten, eine Podiumsdiskussion zum Thema "Vorratsdatenspeicherung" oder Überwachung allgemein im Kino nach dem Film durchführen.
  • Die Festivalleitung übernimmt die Pressearbeit, es gibt Druckkostenzuschüsse etc.
  • Mehr nicht.
Informationen für die Ortsgruppen und Helfer/Innen

Das Festival arbeitet partizipatorisch in einem Netzwerk von überregionalen und lokalen Partnern, die jeweils einen Film betreuen und steht allen lokalen Akteuren der Zivilgesellschaft gegenüber offen, sich aktiv in das Festivalgeschehen einzubringen. Dafür gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:

Präsenz im Kino / Veranstaltungsort
  • Bereitstellen von sachkundigen Gästen/Moderatoren aus den eigenen Reihen für die Einleitungen vor den Filmvorführungen und z.B. Podiums-/Publikumsdiskussionen danach.
  • Infotische an den Abspielorten.
  • Selbstdarstellung und Gesprächsangebote nach der Veranstaltung im Foyer.
Sonderveranstaltungen
  • Organisation von Aktionen, kulturellen Darbietungen u.ä., die das Festivalprogramm sinnvoll ergänzen.
Allgemeine Hinweise
  • Frühzeitig Kontakt aufnehmen, da man dann noch Einflußmöglichkeiten auf Spieldatum, Rahmenprogramm, evtl. die Location etc. haben kann
  • Außerdem: je früher man Kontakt aufnimmt, desto größer die Chancen, daß das Budget für Reisekosten, Honorare (für Referenten) und Werbematerial noch nicht ausgeschöpft. (Jede Stadt hat dafür ein begrenztes Budget, daß sich alle Filmpartner teilen müssen.)
  • Weitere lokale Partner: Wir können weitere Partner mit an Bord holen, z.B. NGOs, Hilfsorganisationen, Beratungsstellen, Bürger- und Menschenrechtsgruppen, Verbände, Gewerkschaften etc. - Parteien sind allerdings nicht zugelassen!
Bundesweite Koordination, Ansprechpartner und Kontakt zur lokalen Orga:
  • Kontakt zur Stadtkoordination (lokale Organisationsleitung): über Ricardo Cristof
  • In jeder Ortsgruppe sollte es eine Person geben, die bereit ist, mit Namen, E-Mail und Telefonnummer als Ansprechpartner zur Verfügung für die anderen Aktivisten, aber auch Presse und interessierte Leute aus der eigenen Region zur Verfügung zu stehen.