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Pressemitteilungen

Grundrechte feiern und Fragen stellen – am 23.05.09 im Deutschen Historischen Museum, sowie Galerien und Clubs in Berlin (19.05.09)

Details Grundrechtsfest 2009 - ZeitungsanzeigeAm 23. Mai 2009 feiert die Bundesrepublik den 60. Geburtstag des Grundgesetzes – wir feiern mit! Unser Grundgesetz definiert die fundamentalen Rechte jeder Bürgerin und jedes Bürgers und schützt diese Rechte vor Missbrauch und Enschränkung. Dieses Gesetz ist von außerordentlicher Bedeutung, sowohl im historischen Kontext als auch im Leben jedes Einzelnen in Deutschland. Die Aktion Freiheit statt Angst bietet an diesem Tag mehrere Veranstaltungen zur Bedeutung der Grundrechte im Alltag der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes an. Bürgerrechte spielen im täglichen Leben bereits eine wichtige Rolle. Um schon Jugendliche dafür zu sensibilisieren, veranstaltet die Aktion Freiheit statt Angst im Deutschen Historischen Museum in Berlin Workshops und Vorträge rund um dieses Thema. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit renommierten Partnern aus Jugend- und Demokratiebildung und Bürgerrechtsorganisationen statt. Dieser Teil des Grundrechtsfests richtet sich zwar in erster Linie an Kinder und Jugendliche, Erwachsene sind aber ebenfalls herzlich willkommen.

Lange Nacht der ÜberwachungDie Nacht wird dann ganz im Zeichen der Grundrechte stehen. In der Langen Nacht der Überwachung beziehen verschiedenste Veranstaltungsorte in Berlin für jeweils ein gewünschtes d. h. imaginäres Grundrecht Stellung. Junge Menschen können hier Fun und politische Bildung miteinander verbinden, während die einzelnen Veranstalter sich für den Erhalt der gerade in der Kunst- und Musikszene grundlegenden Freiheits- und Bürgerrechte positionieren können. Unterstützt werden diese Aktionen von Bands und DJs.

Lotar Küpper, auf den das Konzept zur "Langen Nacht der Überwachung" zurückgeht, ergänzt: „Mit diesem Konzept konnten wir bereits 2008 viele junge Menschen erreichen und gegen einen ausufernden Präventivstaat mobilisieren. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr noch mehr Jugendliche und junge Erwachsene erreichen können.“

Zwischen den Workshops im Deutschen Historischen Museum und der Langen Nacht der Überwachung wird eine Podiumsdiskussion mit Christian Bommarius (Berliner Zeitung), Anja Breljak (Junge Presse Berlin e.V.), Rainer Braun (IALANA) und Siegfried Reiprich (Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhauen) stattfinden. Diese Diskussion unter dem Titel „Demokratie in Gefahr? Entwicklung der Grundrechte und die aktuelle Sicherheitspolitik“ wird sich ebenfalls mit den Grund- und Freiheitsrechten und deren Entwicklung in West- und Ostdeutschland befassen. Die Diskussion findet ab 19:30 im Universitätsrestaurant "Cum Laude", Universitätsstrasse 4 statt.

Ricardo Cristof Remmert-Fontes, der die Aktion Freiheit statt Angst bei dieser Podiumsdiskussion vertreten wird, hält die Sensibilisierung Jugendlicher für besonders wichtig: „Junge Menschen nehmen die Grundrechte kaum noch wahr, obwohl gerade sie der Garant für die freie Entfaltung einer jungen Persönlichkeit sind. Es ist ganz wichtig, jungen Menschen die Bedeutung der Grundrechte und damit auch des Grundgesetzes zugänglich zu machen.“

Die Veranstaltungen werden durch ein künstlerisches Programm begleitet, das Grundrechte und die Gefahren der Einschränkung dieser Rechte aus der Sicht und mit den Mitteln der Kunst betrachtet.
   
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