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20101212 Einschränkung der Reisefreiheit greift um sich

Details

12.12.2010 For the First Time in 49 Years a NON-Presentation

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreis in Abwesenheit wurde nun bekannt, dass auch der ehemalige israelische Atomwissenschaftler Mordechai Vanunu nicht zur heutigen Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille durch die Internationalen Liga für Menschenrechte nach Berlin kommen darf.
Vanunu musste 18 Jahre in Israel in Haft verbringen, davon 11 Jahre in Isolationshaft, weil er öffentlich machte, dass Israel Atomwaffen besitzt. Seit Haftende 2004 steht er weiterhin unter strengem Hausarrest.

Seit 49 Jahren erstmalige NICHT-Verleihung

der Carl-von-Ossietzky-Medaille

Mordechai Vanunu darf nicht nach Berlin reisen

Die Liga wird in diesem Jahr aller Voraussicht nach keinen Festakt der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille durch­führen können. Der ausgezeichnete Mordechai Vanunu wird, so der jedenfalls der bisherige Stand, nicht aus Israel ausreisen können, um die Medaille in Berlin persönlich entgegen zu nehmen.

 Die geplante Medaillenverleihung am 12.12. wird eine Manifestation des Protestes werden müssen. Die Liga ruft dazu auf, zahlreich an dieser Protestveran­staltung der NICHT-Ver­leihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille teilzunehmen, die zugleich Auftakt einer internationalen Kampagne werden soll:

„Reisefreiheit für den Whistleblower Mordechai Vanunu!“



Mehr dazu bei http://www.ilmr.de/category/ankundigungen/?year=2010
und http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15716


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