20111209 ELENA-Daten werden gelöscht
Details- Details
- Kategorie: Unsere Themen in der Presse
- Veröffentlichungsdatum
09.12.2011: Datenbankhauptschlüssel und sämtliche
Backup-Schlüssel wurden mehrfach überschrieben
Am 3. Dezember ist das "Gesetz zur Aufhebung von Vorschriften zum Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises" in Kraft getreten. Der für die ELENA Datenbank benutzte Datenbankhauptschlüssel wurde unter Beteiligung des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gelöscht. Die als Schlüssels verwendeten Chipkarten wurden überschrieben und werden zerstört. "Der erste Schritt auf dem Weg zur endgültigen Löschung aller ELENA-Datensätze ist nun getan", sagte dazu der Bundesdatenschutzbeauftragte (BfDI) Peter Schaar.
Damit ist der 1. Schritt getan. Bis zum Jahresende stehen noch einige Arbeiten an. Die Zentrale Sammelstelle (ZSS) und und die Rentenversicherung (RFV) kappen ihre Verbindungen und löschen alle Protokolldaten und ELENA Daten mit dem BSI
Tool dban soweit diese nicht in Datenbanken geführt werden. Daten in Datenbanken werden mit dem Tool FDRerase gelöscht. Alle Bänder und Kassetten werden
vernichtet oder mit Degausser gelöscht. Die verwendeten Rechner werden auf Werkseinstellungen zurück gesetzt und durch
BSI und BfDI überprüft.
Bei etwa 160.000 Richter,
Soldaten und Beamte wurde eine virtuelle Nummer an Stelle der Rentenversicherungsnummer erzeugt, diese kann
nicht gelöscht werden. Sie wird totgelegt wie eine virtuelle
Rentenversicherungsnummer. Die
Nummer muss allerdings erhalten bleiben damit sie zukünftig nicht mehr vergeben
werden kann.
Mehr dazu bei http://www.silicon.de/management/wirtschaft/0,39044010,41557616,00/elena_daten_werden_geloescht.htm
Anmerkung: Warum kann man nicht auf die Bedenke von Zivilgesellschaft und Experten hören, bevor man solche sinnlosen Gesetze macht und Steuergelder verschwendet. Die Kosten von ELENA über 10 Jahre Entwicklung und ein Jahr Betrieb belaufen sich auf viele Milliarden Euro.
Alle Artikel zu











