20120523-26 Berliner Linuxtag

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Aktion Freiheit statt Angst e.V. wieder auf dem Berliner Linuxtag Zum 5. Mal sind wir von heute...

20120609 Gulu Walk in Berlin

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Gulu Walk  2012 in Berlin Aktion Freiheit statt Angst e.V. wird auch in diesem Jahr wieder mit...

201209 Aktionswoche

201209 Aktionswoche "Bildung ohne Bundeswehr"

Aufruf zur bundesweiten Aktionswoche gegen Bundeswehr in Schulen undHochschulen vom 24.-29....

20120512 GlobalMay Manifesto

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Auf zum globalen Aktionstag, heute 12. Mai in Berlin Zum heutigen Auftakt der Maidemonstrationen...

20120512 Brief an Oberbügermeisterin Roth

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Tausende protestieren gegen Blockupy-Verbot in Frankfurt Die Frankfurter Ordnungsbehörden hatten...

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20120523-26 Berliner Linuxtag

Aktion Freiheit statt Angst e.V. wieder auf dem Berliner Linuxtag

Zum 5. Mal sind wir von heute bis zum kommenden Samstag auf dem Linuxtag in den Berliner Messehallen dabei. Unsere aktuellen Themen sind ACTA und die Speicherung unserer Reisedaten.
Außerdem können die Besucher Informationen über...


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20120522 So gefährlich ist Gesichtserkennung

Freiwillig biometrische Daten ins Netz gestellt...

Facebook hat mit 850 Millionen aktiven Nutzern die größte Gesichterkartei der Welt und das soziale Netzwerk kann nun Gesichter auf hochgeladenen Bildern erkennen und evtl. mit einem Namen verbinden.

...
Überwachung bei Facebook & Co.: So...

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20120522 Datenschutz nach Jame Bond

"Diese Festplatte zerstört sich selbst"

Die Firma Runcore hat eine SSD Festplatte mit einem Mechanismus zur Selbstzerstörung entwickelt. Ein grüner und ein roter Knopf erlauben entweder die Schnell-Formatierung der Platte oder ihre endgültige Selbstzerstörung. James Bond wird sich freuen.

Mehr...


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20120521 Internetnutzer gespeichert

Fahnder überwachten nach Kiesewetter-Mord Internetseite

Von Mai 2007 bis Januar 2008 haben Fahnder mithilfe des Bundeskriminalamts die Internetseite der Polizeidirektion Heilbronn überwacht. So berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus". Damit sind alle Nutzer, die sich auf der Webseite über den...


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20120520 Urheberrecht ungeeignet für vernetzte Gesellschaft

ACTA+VDS+Urheberrecht=totale Überwachung

Mike Speier stellt in seinem Blog anhand von diversen Artikeln zu den Themen den Zusammenhang der 3 Überwachungsgesetze her und kommt zu dem Fazit:

"Das Urheberrecht läßt sich in seiner jetzigen Form nicht auf das globale Internet anwenden, außer wir...


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20120519 Illegale Datenerhebung?

Sammelt UEFA umfangreich Daten vor dem Champions League Finale?

Hat man/frau endlich Eintrittskarten für das UEFA Champions League Finale ergattert, so erhält man/frau zu den Karten auch ein Schreiben des FC Bayern München, in dem der Verein die Karteninhaber auffordert, „im Auftrag der UEFA und...


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20120518 RFID auf der Sparkassen Karte

Unsichtbares Kleingeld verrät seinen Besitzer

1,5 Millionen Kunden der Sparkasse in Niedersachsen wurden bereits mit einer solchen Karte mit RFID Chip ausgestattet. Die Karte trägt das Logo "kontaktlos". Normalerweise müssen die Karten auf ein Lesegerät gelegt werden, mit einer leistungsstarken...


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20120517 EU plant neues Reiseregister

Überwachung in der EU nach US-Vorbild

In der EU gibt es eine Initiative für ein sogenanntes "Entry/Exit-System" (EES) nach amerikanischem Vorbild. Die EU-Innenminister wollen ein EU-weites Ein- und Ausreiseregister für Bürger aus Drittstaaten einführen. Ziel soll die bessere Kontrolle und...


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201205 Newsletter Mai 2012

05/2012 Newsletter und Termine Aktion Freiheit statt Angst e.V.

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Inhaltsverzeichnis:

1. PNR Abstimmung im EU Parlament
2. Teilnahme an den Sozialprotesten im Mai
3. Aktiv auf dem McPlanet Kongress
4. Gulu Walk in Berlin am 09.06.2012
5. Kind nach 20 Jahren...


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20120516 FRONTEX rüstet auf

Panzergraben, Grenzzaun, Wachroboter und mehr deutsche Polizei

Die Türkei ist von ihrem Nachbarn EU "not amused". An der EU Grenze Griechenland - Türkei fallen Schüsse auf Personen und die benutzten Schlauchboote. Wer zuerst geschossen hat ist nicht zweifelsfrei erwiesen. Kürzlich starben drei...


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20120516 Wohnanlagen videoüberwacht

2.800 Überwachungskameras gegen Sperrmüll

Das von der Wohnungsbaugesellschaft Wiener Wohnen vor einem Jahr gestartete Pilotprojekt der "mobilen Videoüberwachung" gilt nun als "großer Erfolg". Die illegalen Ablagerungen von Sperrmüll sind stark zurück gegangen.

Das Ziel, die Übeltäter auf...


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20120515 Kultur-Flatrate für Internetzugang

Keine globale Überwachung des Internets

In einem Artikel der Zeit spricht sich der EU Abgeordnete Jan Philip Albrecht gegen ein Urheberrecht aus, dass private Datenverarbeitung einbeziehen will.

"Die Durchsetzung von Urheberrechten im privaten, nicht-kommerziellen Bereich wäre ebenso wie beim...


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20120609 Gulu Walk in Berlin

Gulu Walk  2012 in Berlin

Aktion Freiheit statt Angst e.V. wird auch in diesem Jahr wieder mit vielen anderen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten demonstrieren. Drei unserer Arbeitsgruppen rufen diesmal zur Teilnahme an der Demo


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20120514 Kein "legaler" Staatstrojaner möglich

BKA offenbar mit Staatstrojaner-Entwicklung gescheitert

Wie alle Experten vorher gesagt haben, musste nun auch das Bundeskriminalamt (BKA) merken, dass man keinen Trojaner bauen kann, der keine in Deutschland unerlaubte Funktion nutzt.  Nun hat das BKA vor Vertretern aus Bund und Ländern...


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Aktion Freiheit statt Angst e.V.

Bürgerrechtsbündnis lehnt Internetfilter ab - Kein Nutzen gegen sexuellen Mißbrauch (20.01.09)

Details

Am 13. Januar hat das Bundesinnenministerium Vertreter großer deutscher Internetserviceprovider eingeladen, um die Einführung von Internetfiltern zu besprechen.
Die mehrfach von Experten vorgebrachten Bedenken gegen eine technische Umsetzung und Wirksamkeit von Sperren im Internet will die Bundesregierung offenbar nicht akzeptieren. Auchwird damit nicht das Problem, der Kindesmißbrauch, bekämpft.

 

So hat z.B. der Dresdner Informatikprofessor Andreas Pfitzmann den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zur Blockade von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten als unbrauchbar und schädlich bezeichnet. Die betreffenden Seiten sind dann zwar "für den naiven Internetnutzer nicht mehr zugänglich". Wer sich jedoch mit dem Internet auskennt, wird es immer wieder schaffen an diese Seiten zu gelangen. Sperren sind wirkungslos, wenn die Betreiber der betreffenden Web-Seiten die Inhalte auf anderen Servern spiegeln oder die Internetnutzer den Zugriff über einen Proxy im Ausland umleiten.
So hat z. B. die Sperrung von Web-Seiten mit rechtsextremistischen Inhalten durch ein Gericht in Nordrhein-Westfalen den Anbietern sogar zusätzliche Besucher verschafft.

Die geplanten Sperren sind also wirkungslos und stellen eine reine Symbolpolitik der Koalitionsparteien im Wahljahr dar. Der Zweck, den Zugriff auf Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt einzuschränken, wird damit aber nicht erfüllt. Auch die Internetprovider sind der Meinung, dass nicht ein Sperren des Zugangs, sondern nur das Abschalten der Server der Anbieter dieser Seiten das Problem wirklich angeht.

Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst hält die Verfolgung der Anbieter kinderpornographischer Inhalte auf der Basis der bestehenden Gesetze und Ermittlungsmöglichkeiten für notwendig.

Allerdings muss in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß das Internet kein Tatmittel und auch kein Raum ist, indem die Tat des sexuellen Mißbrauchs verübt wird. Der sexuelle Mißbrauch findet in unserer Gesellschaft tagtäglich in den Kinderzimmern statt, wie Studien aus den USA nahelegen: bis zu 96% der Opfer unter 12 Jahren kannte die Täter. Bei bis zu 90% der Fälle handelt es sich bei den Tätern um Bekannte, Verwandte oder Freunde: in 20% der Fälle waren es die Väter der Opfer, in 16% andere Verwandte, in 50% stammten sie aus dem weiteren Bekannten- oder Freundeskreis der Familie.[1]
Deutsche Studien stützen diese Zahlen und deutlich, daß es seit den Anfangstagen des Internet nicht zu einer Steigerung des sexuellen Mißbrauchs an Kindern gekommen ist.[2]

"Es ist nachgewiesen, daß durch alle Schichten hindurch und schon seit Beginn der Statistiken bis zu 75% aller Frauen und Mädchen und bis zu 20% aller Männern und Jungen unter 18 Jahren sexuelle Übergriffe erleiden. Hier müssen also vielfältige soziale, psychologische und kulturelle Ursachen eine Rolle spielen. Aber dieses Phänomen wird man durch die Überwachung des Internet genausowenig eindämmen können, wie durch Polizeikameras in allen Kinderzimmern.", so Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom Aktionsbündnis Freiheit statt Angst.

Zudem sollte die Präventionsarbeit gegenüber potentiellen Tätern verstärkt werden.
In der Berliner Charite ist beispielsweise von Prof. Dr. med. Dr. phil. K. M. Beier ein Modellprojekt[3] entwickelt worden, daß pädophilen Männern eine anonyme Beratung und eine weitergehende Therapie anbietet, bevor sie zu Tätern werden. Durch die Vorratsdatenspeicherung und die nun angedachte Echtzeit-Kontrolle des Internet ist der anonyme Zugang zu diesem Präventionsprojekt allerdings faktisch nicht mehr möglich.

Gleichzeitig brauchen Beratungs- und Anlaufstellen für Opfer sexualisierter Gewalt mehr Mittel, um ihre Arbeit mit Betroffenen leisten zu können und es müssen Aufklärungskampagnen an Schulen und Kindergärten verstärkt werden.

Gegen die technische Sperrung von Internetseiten spricht auch, dass der Durchsatz und die Geschwindigkeit des Netzes beeinträchtigt werden.
Gesperrt würden außerdem nicht nur die vorgesehenen Seiten, sondern in der Regel entweder zu viel oder zu wenig. Dies wurde in einem Gutachten[4] für die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) von Bund und Ländern bei einer Untersuchung der technischen Voraussetzungen beim Sperren von Web-Seiten festgestellt.

Die Initiative des Bundesinnenministeriums zur Echtzeitkontrolle des Internets muss insbesondere auch in Verbindung mit der auf europäischer Ebene angestrebte Einführung von Netzfiltern im Rahmen des EU-Telekom-Pakets[5] gesehen werden.
Dieses Direktiven-Paket beinhaltet die Einführung einer Echtzeit-Analyse und -Filterung sämtlichen Internetverkehrs inklusive E-Mails.
Vergleichbar ist dieser Mechanismus nur damit, daß beispielsweise die Post alle Briefe öffnen würde, um sie auf inkrimierte Inhalte zu prüfen.
Nach Prüfung würden die Briefe entweder weitergeleitet oder an die Polizeibehörden übergeben. Dies stellt selbstverständlich einen
eklatanten Bruch des Telekommunikations- und Postgeheimnisses dar.

Aber auch die erweiterten Kompetenzen[6] des BSI (Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik) in Bezug auf die präventive Speicherung auch von Kommunikationsinhalten aller Bürgerinnen und Bürger führt in diesem Zusammenhang zu einem weiteren staatsrechtlichen Dammbruch.

Das Aktionsbündnis Freiheit statt Angst wendet sich entschieden gegen jegliche Zensurmassnahmen im Internet und den weiteren Ausbau der Überwachung der Kommunikation aller Bürgerinnen und Bürger. Eine Kontrolle und Steuerung der Inhalte von Kommunikation widerspricht dem Recht auf freie Meinungsäußerung und verletzt zudem die Pressefreiheit.
Darüber hinaus bewirken sie im Kampf gegen sexuellen Mißbrauch nichts und schützen keine Opfer.

 

Hilfe für Betroffene:

Auf der Website des "Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)" finden betroffene eine Liste von Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen.[7]
Die "Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen"[8] hilft per Telefon: 01805 - 1234 65

Hinweis: Seit Einführung der Vorratsdatenspeicherung werden auch Anrufe bei Beratungsstellen 6 Monate bei den Telekommunikationsunternehmen auf gesetzliche Anordnung gespeichert.


Weiterführende Links:

[1]: American Medical Association, Diagnostic and Treatment Guidelines on Child Sexual Abuse. Chicago: AMA, March, 1992 sowie: Patrick Langan and Caroline Wolf Harlow, "Child Rape Victims, 1992," Crime Data Brief, U.S. Department of Justice, Office of Justice Programs, Bureau of Justice Statistics, 1994.
[2]: Matthias Brust: Sexueller Mißbrauch an Kindern, m.w.N. sowie: Bange, D. / Deegener, G. 1996: Sexueller Missbrauch an Kindern - Ausmaß, Hintergründe, Folgen. Psychologie Verlags Union, Weinheim.
[3]: http://www.Kein-Täter-werden.de
[4]: http://www.kjm-online.de/public/kjm/downloads/technisches_Gutachten_Sperrverfuegung_2.pdf
[5]: http://www.laquadrature.net/wiki/Telecoms_Package - Ressourcen und Hintergrundinformationen zum Telekompaket der französischen Initiative La Quadrature du Net (englisch)
[6]: http://netzpolitik.org/wp-upload/entwurf-bsi-erweiterungsgesetz.pdf
[7]: http://www.bv-bff.de/links/index.php?link_rubrik=Kinder-+und+Jugendschutz%2C+sexueller+Missbrauch%2C+M%E4dchen
[8]: http://www.nina-info.de/
   
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