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Open Source
Mit den "offenen Quellen" sind die Programme gemeint, mit denen unsere Computer arbeiten. Offen sind sie dann, wenn man diese einsehen und prüfen kann. Zu Beginn der siebziger Jahre war es allgemein üblich Programme, die man schrieb untereinander auszutauschen. Das Problem zu dieser Zeit war jedoch, dass die Programmierung noch sehr Maschinen-nah (Assembler) notwendig war und jeder andere Codes verwenden musste.Erst mit der Programmiersprache C, die Basis des Betriebssystems Unix, war es möglich, in dieser Sprache geschriebene Programme auf verschiedenen Rechnern laufen zu lassen. Leider setzte sich nun in den achtziger und neunziger Jahren die Tendenz durch mit Software Geld verdienen zu wollen (IT Blase) und die lesbaren Quellprogramme wurde ein gut behüteter und verschlossener Schatz.
1983 hat Richard Stallman das Projekt GNU mit dem Zweck gegründet, ein Betriebssystem auf der Basis von UNIX, aber komplett als freie Software zu entwickeln. Während dieser Jahre ist Linux gewachsen und inzwischen erwachsen.
Gründe für Open Source Software
- Programme ohne großen Schnick-schnack
- Open Source Software, enthält die Funktionen, die man auch braucht weil die Software aus dem unmittelbaren Bedarf der Anwender entstanden ist. Eine Erweiterung und Anpassung geschieht dann, wenn es dazu einen Bedarf gibt.
- Sicherheit durch offene und geteilte Entwicklung
- Bei der Open Source Software arbeiten viele Entwickler unabhängig voneinander jeweils an den für sie wichtigen Funktionen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind für alle sichtbar, so dass mögliche Probleme früh erkannt und korrigiert werden können. Der Source Code ist für jeden Benutzer sichtbar. Damit kann jederzeit kontrolliert werden, dass das Programm keine unsichtbaren "Hintertüren" enthält.
- Unabhängigkeit
- Als Nutzer von Open Source Software ist man unabhängig von bestimmten Herstellern. Auch Open Source Software ist komplex und Fehler können auftreten. Durch die offene Verfügbarkeit des Source Codes ist jedoch die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich jemand kompetent innerhalb kürzester Zeit mit den Problemen beschäftigt.
Beispiele von Open Source Software
Die Open Source Software Sendmail läuft auf 80% aller Mailserver und über 60% aller Webserver basieren auf dem Open Source Programm Apache. die am weitesten verbreitete Datenbank ist das freie Programm MySQL.Es ist jedoch nicht nur die Software für Server, die auf Open Source setzt, auch für den "Endverbraucher" gibt es inzwischen eine große Palette von Programmen, die es mit der proprietären Konkurrenz gut aufnehmen können.
- Linux als Betriebssystem für Desktop PCs

- Open Office als Bürosoftware für Textverarbeitung, Kalkulation und Präsentation
- Firefox als der Browser
- Thunderbird als Mailclient
- Ekiga als Internet-Telefon
- Gimp als Grafikprogramm
- Sane als Scanprogramm
- Rythmbox als Musikprogramm
- audacity zum Konvertieren von Musik
- VLC als Videoprogramm
- Open Street Map als Karten- und Navigationssoftware
- TrueCrypt für Datenverschlüsselung
Doch es gibt auch Gründe gegen Open Source Software. So besteht oft das Problem, das Programme neue Hardware noch nicht unterstützen. Dann bleibt die Wahl "abwarten", selbst programmieren oder unbekannte Software installieren über deren wahre Funktionen und Absichten man nichts weiß.
Probieren geht über studieren
Hier geht es zur Polippix CD, einer CD mit einem Linux Live System, welches einem auch noch legale Möglichkeiten bietet Überwachungsgesetze wie die Vorratsdatenspeicherung zu umgehen.Eine Liste von inzwischen 139 Linux-Programmen für verschiedene Anwendungssparten gibt es z.B. hier:
http://de.utilidades-utiles.com/download-linux.html
Und es gibt noch viele Tausende andere Programme in Linux ...












