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Gemeinsame Erklärung

Aktion Freiheit statt Angst e.V.

Für Freiheitsrechte, gegen Massen-Überwachung und Sicherheitswahn

E-Mail: kontakt@aktion-fsa.de
Web: www.aktion-freiheitstattangst.org


Gemeinsame Erklärung gegen Massen-Überwachung und Massen-Datenspeicherung

Die Gemeinsame Erklärung unterschreiben (bitte weiter nach unten blättern)

Überall in der Welt werden seit Jahren Massen-Überwachung und zentralisierte Massen-Datenspeicherung durch den Staat ausgebaut und verstärkt. Die Überwachungsmaßnahmen umfassen die präventive und anlaßlose Speicherung von Kommunikation, Bewegungsprofilen, Steuer- und Finanztransaktionen, persönlichen Beziehungen und individuellem Verhalten, Krankheitsdaten und mehr. Begründet werden diese Maßnahmen in der Regel mit dem "Kampf gegen den Terrorismus" und der „Bekämpfung der Kriminalität“. Daten werden jedoch nicht mehr gezielt über Verdächtige gesammelt, sondern pauschal von jedem Menschen – ohne irgendeinen begründeten Verdacht.

Durch die anlaßlose Speicherung von Daten aus allen Lebensbereichen werden alle Menschen unter einen Generalverdacht gestellt. Der Ausbau der Sicherheitsarchitektur mittels Massenüberwachung bedeutet also eine faktische Abschaffung des Unschuldsprinzips, welches ein wesentlicher Grundpfeiler des demokratischen Rechtssystems ist.

Auch ist mit Massen-Überwachung keinerlei Sicherheitsgewinn verbunden, der den immensen Aufwand und die Erosion wichtiger demokratischer Normen und Werte in irgendeiner Weise rechtfertigen würde.

Indem das Eindringen in die Privatsphäre durch den Staat zum Normalfall wird, ist die Garantie der Menschenwürde nicht nur in Gefahr, sondern tatsächlich außer Kraft gesetzt: Der Mensch wird zum reinen Objekt des misstrauischen Staates. Er wird seiner Würde beraubt, indem er generell als potentieller Straftäter oder Feind betrachtet wird.

Zusätzlich zur operativen Aufrüstung durch den Einsatz der Massen-Überwachung ist auch die immer stärker voranschreitende Zentralisierung von Befugnissen und die Tendenz zur Aufweichung der Trennung von Geheimdiensten, Polizei und Militär besorgniserregend.

In der demokratischen Grundordnung eines Rechtsstaates müssen diese Organe unabhängig operieren. Die Geschichte lehrt uns durch viele Beispiele, welche Gewalt ein Staat entwickeln kann, wenn diese Trennung nicht aufrecht erhalten wird.

Der Staat ist nur dann ein demokratischer und freier Staat, wenn er sich an die selbst auferlegten Grenzen des modernen Rechtsstaatsverständnisses hält, wenn er sich selbst beschränkt und an das eigene Handeln die höchsten Wertmaßstäbe legt.

Zum Rechtsstaatsverständnis gehören auch das Verbot einer pauschalen Massen-Überwachung, also der massenhaften Verletzung der Privatsphäre und die Sicherheit des Grundsatzes, daß Grundrechtseingriffe nur ein allerletztes Mittel sein dürfen.

In einer freien und gerechten Gesellschaft muß die oberste Handlungsmaxime des Staates das Vertrauen in die Bürgerinnen und Bürger sein, und nicht das Mißtrauen. Umgekehrt müssen die Menschen grundsätzlich darauf vertrauen können, daß der Staat weitgehend auf Eingriffe verzichtet und diese nur im wohlbegründeten Einzelfall und mit richterlicher Prüfung zulässt. Im demokratischen Staat muß die Garantie der Menschenwürde und der Grundrechte absolut sein.

Als engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen, fordern wir die Politik auf, sämtliche Eingriffsbefugnisse, Sicherheits- und Überwachungsgesetze von unabhängigen Stellen auf Wirksamkeit, Schadenspotenzial und Grundrechtskonformität hin zu überprüfen. Solange dieses nicht geschehen ist, fordern wir einen sofortigen Stop weiterer Überwachungs- und Sicherheitsgesetze.

Wir wollen keine Gesellschaft der Angst, wir wollen keine Gesellschaft des Mißtrauens. Wir wollen eine friedliche und freie Gesellschaft, die allen Menschen gleiche Chancen einräumt, in der niemand ausgegrenzt wird, in der niemand den allwissenden Staat fürchten muss, und Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten bleibt, Mitverantwortung zu übernehmen.

Wir sind überzeugt, daß die besten Instrumente zur Bekämpfung von Kriminalität Bildung, Armutsbekämpfung, Integration und soziale Verantwortung und politische Teilhabe sind. Hier sind Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam gefordert, Handlungsalternativen zu entwickeln.


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Eckner Constantin Christoph Plauen
F. D. Berlin
Fischer Alexander Solingen
G. Andreas -
G. Andre -
G. H. Dresden
H. A. Berlin
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Dr. Hammerschmidt Rainer Berlin
H. J. Kernen im Remstal
Hoffmann Guenter Hamm
J. R. Bonn
J. S. Bonn
K. M.-C. Passau
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L. L. München
L. M. Berlin
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M. I. Isny
M. J. Berlin
M. M. Freiburg
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N. K. Berlin
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S. K. Minden
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S. M. Wolfsburg
S. O. Duisburg
S. T. Hamburg
S. V. Berlin
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W. D. Augsburg
W. M. Berlin
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Axel Anonym Mannheim
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Joachim Reichel 97268 Kirchheim
Irmgard Reichel 97268 Kirchheim
Erika Behner 82024 Taufkirchen
Peter Happich 82024 Taufkirchen
Thomas Grützner 51570 Windeck
Josef Hausner Rosenheim
Mathilde Furtner 13086 Berlin
Florian Pfister 86159 Augsburg
Carsten Kluckow 50827 Köln
Martin Lehmann 70806 Kornwestheim
S. J. 10559 Berlin
Ester Johannsen 12305 Berlin
Stefan Lehmann 10243 Berlin
Sebastian Friebel 56414 Oberahr
Gisela Wuttig 12157 Berlin
Lucy Brenner 12305 Berlin
Beate Baum 10178 Berlin
Steffen Aumüller 12347 Berlin
Ursel Kooke 12557 Berlin

Stand: 2017-08-20

Organisation
Ort
COOP Café Berlin
AK Vorrat Berlin e.V. Berlin
SDS / Die Linke.FU Berlin
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland Landesverband NRW e. V. Köln

Stand: 2014-05-23




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