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Frieden und Entwicklung in Westafrika: Auf der Suche nach demokratischer Stabilität in der Elfenbeinküste

Beginn: Fr, 03. Dez 18:00 CET 2021
Ende:   Fr, 03. Dez 20:00 CET 2021
Ort:   weltweit
Kontakt: https://zoom.us/j/92526386765?pwd=bnROVUFJN1BMbEJPQzVGeTdVZUlGQT09
Tags: Afrika, Frieden,

Diesen Termin als .ics Kalendereintrag herunterladen:  

Frieden und Entwicklung in Westafrika


Einladung zur zweiten Online-Diskussion in der Reihe:"Frieden und Entwicklung in Westafrika: Auf der Suche nach demokratischer Stabilität in Guinea und der Elfenbeinküste"

Am Freitag, 03. Dezember 2021, 18:00 - 20:00 Uhr:

Verlockungen der Dritten Amtszeit und die Aussichten auf Frieden und Demokratisierung in Westafrika am Beispiel der Elfenbeinküste

In derElfenbeinküste hat sich Präsident Ouattara widerrechtlich eine dritte Amtszeit verschaft. Proteste wurden blutig niedergeschlagen. Dennoch besteht eine lebendige Zivilgesellschaft und sein Widersacher im letzten Bürgerkrieg, Ex-Präsident Laurent Gbagbo ist inzwischen in die Elfenbeinküste zurückgekehrt.

Vor diesem Hintergrund möchten wir die Diskussion darüber fortsetzen, wie in Westafrika Prozesse der Demokratisierung und Versöhnung initiiert werden könnten. Wie kann es vermieden werden, dass der Kampf für mehr Demokratie zu noch mehr Gewalt, Destabilisierung und Bürgerkrieg führt? Wie kann vermieden werden, sich nicht von Seiten der Regime (oder gestürzter Ex-Machthaber oder neuer Machtanwärter) in eine Eskalationslogik hineintreiben lassen? Wie können stattdessen breite, möglichst inklusive und alte tribalistische Lager überwindende Prozesse der Demokratisierung und Stärkung staatlicher und rechtlicher Institutionen eingeleitet werden, die das negativ nachwirkende Erbe des Kolonialismus überwinden? Wie kann dies von Deutschland und von der Diaspora unterstützt werden?

Referentinnen:

Clément Zaonda ist Bildungsreferent bei "Bildung trifft Entwicklung", Bayern und stammt aus der Elfenbeinküste

Germain Tesch-Ntad ist Friedensforscherin mit einem M.A. in Peace and Security Studies und veröffentlichte "Die deutsche Entwicklungspolitik in Westafrika: Empowerment von Frauen in Bildung und Arbeitsmarktintegration" (2021) Verlag Budrich, Opladen


Moderator: Idriss Tawat Nsangou, Volkswirt, Vorstand des
Landesnetzwerk Afrikanischer Vereine (LAV) e.V.

Zugangslink:

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/92526386765?pwd=bnROVUFJN1BMbEJPQzVGeTdVZUlGQT09

Meeting-ID: 925 2638 6765
Kenncode: 298316

Sie können auch ohne Anmeldung per Zoom-Link kostenlos teilnehmen.

Mit dieser Online-Diskussion setzen wir die Diskussion auf dem AMK-Fachtag: "Frieden und Entwicklung in Westafrika: Auf der Suche nach demokratischer Stabilität in der Elfenbeinküste und Guinea" am 30.10. 2021 und einer ersten Online-Diskussion über Guinea am 17.11. fort.

Die Teilnahme an diesen früheren Veranstaltungen ist jedoch keine Voraussetzung und die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden.

Rückfragen: amk-berlin@gmx.de

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen mit Euch/Ihnen.

Das AMK-Team

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2ème discussion en ligne : le vendredi 03 décembre 2021, 18h00 - 20h00 :

Tentations du troisième mandat et perspectives de paix et de démocratisation en Afrique de l'Ouest à travers l'exemple de la Côte d'Ivoire.

En Côte d'Ivoire, le président Ouattara a également obtenu illégalement un troisième mandat. Les protestations ont été réprimées avec violence. Néanmoins, il existe une société civile dynamique et son adversaire lors de la dernière guerre civile, l'ex-président Laurent Gbagbo, est entre-temps retourné en Côte d'Ivoire. Dans ce contexte, nous aimerions poursuivre la discussion sur la manière dont les processus de démocratisation et de réconciliation pourraient être initiés en Afrique de l'Ouest. Comment surmonter le tribalisme, le régionalisme et le clientélisme dans de tels processus au lieu de les renforcer dans la confrontation politique entre les gouvernements et les oppositions ? Comment surmonter le tribalisme, le régionalisme et le clientélisme dans les processus de transformation démocratique au lieu de les renforcer également dans la confrontation politique entre les gouvernements et les oppositions ? Comment éviter stratégiquement que la lutte pour plus de démocratie ne débouche sur encore plus de violence, de déstabilisation et de guerre civile ? Comment éviter que les régimes (ou les anciens dirigeants renversés ou les nouveaux aspirants au pouvoir) ne se laissent entraîner dans une telle logique d'escalade ?

Comment, au contraire, initier de vastes processus de démocratisation et de renforcement des institutions étatiques et juridiques, aussi inclusifs que possible, et dépasser les vieux camps tribalistes, en surmontant l'héritage négatif persistant du colonialisme ?

Comment la diaspora peut-elle soutenir de tels processus pour renforcer la société civile et une forme de transformation démocratique garantissant la paix ?

Avec la conversation en ligne, nous souhaitons poursuivre et approfondir la discussion du symposium de l'AMK : "Paix et développement en Afrique de l'Ouest : à la recherche de la stabilité démocratique en Côte d'Ivoire et en Guinée", qui a eu lieu le 30.10.2021.

Nous sommes impatients de discuter avec vous.

L'équipe AMK

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