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04.03.2010 Bewerberbögen für das Land Berlin weiterhin mangelhaft

Bewerberbögen für das Land Berlin weiterhin mangelhaft

Der Berliner Datenschutzbeauftragte behauptet:

Der Gesundheitsfragebogen ist jetzt datenschutzgerecht gestaltet

Nachdem im November in der Presse darüber berichtet worden war, dass das Land Berlin

bei Einstellungsuntersuchungen einen Fragebogen zur Erhebung von Gesundheitsdaten bei Bewerbern (sog. Selbstauskunftsbogen) verwendet, hat der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit eine Überprüfung der einzelnen Fragen gefordert, die nach intensiver Diskussion mit der Gesundheitsverwaltung jetzt abgeschlossen ist. Pressemitteilung (Pdf)

Weiterlesen beim Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit...


Wir sehen das vollkommen anders - wie aus der Pressemitteilung des Datenschutzbeauftragten zu entnehmen ist, sind die neuen Einschränkungen marginal:

Zu den wesentlichen Änderungen zählen:

  • Bewerber müssen nur derzeit behandelnde Ärzte/Psychologen/Heilpraktiker angeben, nicht auch alle früheren.
  • Angaben zu körperlichen Erkrankungen oder Unfällen, seelischen (psychischen) Erkrankungen und Therapien sowie zu Krankenhaus-/Kuraufenthalten/Operationen müssen sich nur auf die letzten zehn Jahre beziehen.
  • Die Frage nach der Einnahme von Drogen wurde gestrichen und ersetzt durch eine, die auf Betäubungs- und/oder Aufputschmittel abstellt.
  • Die Frage nach regelmäßigem Sport ist nur mit ja oder nein zu beantworten. Sportart und Stundenzahl pro Woche werden nicht mehr erfragt.


Kategorie[26]: Verbraucher- & ArbeitnehmerInnen-Datenschutz Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1kf
Tags: Aktivitaet, Bewerberboegen, Bewerberbogen, Bewerbungsbogen, Berlin, Land Berlin, Krankheitsdaten, gesundheitsdaten, Datenabfrage, Datenerfassung, Ueberwachung, Berliner Beauftragte fuer Datenschutz und Informationsfreiheit, Alexander Dix, Selbstauskunftsbogen
Erstellt: 2010-03-05 18:23:11
Aufrufe: 5259

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