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01.04.2010 Kein April-Scherz: Bürgerrechtler bitten FDP-Wähler

"Ein Osterei (aber kein Aprilscherz) für die Bürgerrechte - kann die Privatwirtschaft prekär finanziertes, bürgerschaftliches Engagement fördern?"

Aktion Freiheit statt Angst e.V., eine Bürgerrechtsorganisation, die sich mit den Themenspektren Freiheitsrechte, Überwachung und Sicherheitspolitik auseinandersetzt, bittet ganz ernsthaft zur Finanzierung ihrer Arbeit um Spenden.

 

Aktion Freiheit statt Angst e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG,
Kontonr.: 1105204100,
BLZ: 43060967
Online spenden per Lastschrifteinzug


Kampagnenbanner Freiheit und Bürgerrechte, aber auch "Arbeit muß sich wieder lohnen", sind Losungen, welche sich insbesondere die Freie Demokratische Partei (FDP) auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Diese unverrückbare Tatsache nimmt der Verein "Aktion Freiheit statt Angst e.V." zum Anlass, eine Spendenkampagne mit der Kernzielgruppe "FDP-Wähler und Mandatsträger" ins Leben zu rufen.

Ziel der Kampagne ist die Finanzierung des Mindestbedarfs einer bürgerrechts-politisch tätigen Organisation, z. B. einem Büro (sowie dessen laufende Kosten), Info- und Bildungs-Material sowie im Idealfall einiger Büromitarbeiter.

Vorstandsmitglied Lotar Küpper meint hierzu: "Diese Spenden-Transfer-Leistung von Besserverdienenden an einen prekär finanzierten Verein mit erfolgreicher Projektbilanz erscheint uns Erfolg versprechend und gerecht. Wir wollen mit dieser Kampagne den wirtschaftlich erfolgreichen Teil der Zivilgesellschaft ermutigen, mit ihren finanziellen Mitteln gesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe zu ermöglichen - ganz ohne staatliche Transferleistungen."

Bürgerliches Engagement muß, insbesondere wenn es gestalterisch tätig werden will, professionell aufgestellt und organisiert sein. Die Themen "Datenschutz", "Bürgerrechte" und "Informationelle Selbstbestimmung", aber auch "Datenmissbrauch", "Datenhoheit" sind zwar innerhalb der Gesellschaft präsent, aber gesellschaftspolitisch unzureichend diskutiert. Der Verein "Aktion Freiheit statt Angst e.V." unterstützt eine offene gesellschaftliche Diskussion dieser Themen aktiv durch Veranstaltungen, Infostände und über das Medium Internet.

Vorstandsmitglied Ricardo Cristof Remmert-Fontes sagt hierzu: "Die Zunahme der Datenmissbrauchfälle, ob in krimineller Absicht oder fahrlässig, ist alarmierend. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Schaden dadurch ist kaum abschätzbar. Hier ist Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger und eine gesamtgesellschaftliche Willensbildung das Mittel zur Problembewältigung. Wir erleben dies nahezu täglich bei unserer Arbeit. Bitte spenden Sie, damit wir diese Arbeit nicht nur weiterführen, sondern ausbauen können! Wir werden natürlich nicht in "spätrömische Dekadenz" verfallen."

 

Die Entstehungsgeschichte dieser Kampagne:

Guido Westerwelle thematisierte im Februar 2010 in Bezug auf Hartz IV eine "spätrömische Dekadenz" und reklamierte in Folge für sich, dass er "eine Sprache spreche, die die Leute verstehen". Tatsächlich ärgerten sich Mitglieder des Vereins über seine unzutreffenden und diffamierenden Bemerkungen.


Kategorie[18]: Pressemitteilungen Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1mx
Tags: Spenden, Spendenaufruf, Spendenkampagne, buergerschaftliches Engagement, Engagement, demokratische teilhabe, spaetroemische Dekadenz, FDP, Guido Westerwelle
Erstellt: 2010-04-01 07:14:43
Aufrufe: 9017

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