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11.04.2011 Europa begreift Bewegungen in arabischen Ländern nicht

11.04.2011: Neue Welt, alter Reflex

Die europäischen Regierungen sprechen von «Invasion» oder einem «Tsunami», der sich über Europas Südgrenzen bewegt. Die Populisten unter den Politikern haben das Sagen.
Stattdessen sollten wir endlich begreifen, dass sich in Nordafrika Völker eine Stimme geben. Sie stehen furchtlos auf gegen ihre Tyrannen, bezwingen sie gar, erlangen so Würde und Stolz, eine noch zerbrechliche Aussicht auf Freiheit und Demokratie.
Statt die zu unterstützen kreuzen Schiffe des europäischen Grenzwachtkorps Frontex, über dem Wasser kreisen Helikopter. Mit Radar spüren wir ihre kleinen Barken auf. Alles steht bereit, um Tunesier, Libyer, vielleicht einige Ägypter und sicher auch Menschen aus Mali, dem Tschad, Somalia, Niger, Äthiopien an der Flucht zu hindern, sie zurückzudrängen, sie abzuwenden.
Kleinmut statt Solidarität...

Mehr dazu bei http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Neue-Welt-alter-Reflex/story/27952688

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Kommentar: RE: 20110411 Europa begreift Bewegungen in arabischen Ländern nicht

Ein Land mit Demokratie gibt es nicht in Arabien. Der Staat Libanon könnte unter Umständen so ein demokratischer Staat werden, wäre er nicht seit Jahrzehnten fremdbestimmt. Im Libanon und auch in Somalia ist die USA mit ihrerm Eingriff total gescheitert. Woher kommt in der heutigen Zeit dieser kritiklose Optimismus her? In Libyen würde ein Volksstaat errichtet, wenn Amerika dort "Schützenhilfe" leistet. Einen Vorteil haben von der Kriegsfaszination der USA machen dann doch nur Austatter für Kochgeräte oder im Allgemeinen die Wirtschaft. Aber möglicherweise ist dies so gewollt.

Zenobia Vormwald 2011-05-02 13:53:28


Kommentar: RE: RE: 20110411 Europa begreift Bewegungen in arabischen Ländern nicht

Eben, die Ursachen sind durchaus verschieden und von außen nicht immer richtig zu beurteilen. Seltsam ist nur, dass in unseren Medien und bei unseren Politikern die Einordnung so eindeutig ist.
In Bahrein sind es Schiiten, also böse - in Libyen gibt es Öl , also gut.
Das Militär in Ägypten knüppelt und schießt weiter auf Demonstranten, macht aber scheinbar nichts, da von den USA ausgerüstet und gestützt.
In Libyen wird ein Kommandant der Aufständischen umgebracht (von wem?) und durch einen mit CIA Hintergrund ersetzt.
Militärische Einmischung von außen ist immer verdächtig!

Rainer 2011-12-19 09:34:30


Kommentar: RE: RE: RE: 20110411 Europa begreift Bewegungen in arabischen Ländern nicht

Das Zusammenwerfen der Militäraktionen in Irak und Afghanistan hier und Libyen dort ist völlig unsachgemäß. In Libyen gab es einen echten Volksaufstand, in Irak und Afghanistan nicht.
Auch wie man sich im Falle Syrien auf die Seite des Regimes schlagen kann, ist mir absolut nicht nachvollziehbar.
Mir scheint hier liegt eine Art Beißreflex vor, wonach alles was USA und NATO unterstützen automatisch falsch sein müsse, und man sich dann die Argumente zusammensucht, die dazu passen bzw. die unpassenden ausblendet.
Informiert euch bitte durch Kontakte mit Exilanten, über Internetforen oder durch persönliche Besuche über die Motive und Verlauf der Aufstände in den arabischen Staaten!
Wenn Interesse besteht, stehe ich im Falle Libyen gerne mit weiteren Informationen zur Verfügung.

Bernd Brincken 2011-12-16 12:50:08


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1A2
Tags: Frontex, Nordafrika, Flucht, Solidaritaet, Migration, Abschiebung, Ueberwachung, Grundrecht
Erstellt: 2011-04-11 06:22:15
Aufrufe: 8351

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