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22.03.2012 Data Mining bis zum Abwinken

Total-Information-Awareness-Programm wiederbelebt?

Im Wahlkampf will Präsident Obama "Stärke" zeigen. Justizminister Holder hat bereits erklärt, dass man sich weiter im Krieg befinde und deswegen auch gezielte Tötungen von mutmaßlichen Terroristen, selbst wenn es sich um US-Bürger handelt, weltweit nach amerikanischem Recht ganz legal seien, wenn man meint damit US Bürger zu schützen. Auch di gerade erst eingeführte Vorratsdatenspeicherung soll fortsetzt und verschärft werden. 5 Jahre sollen die Daten von US-Bürgern, selbst wenn sie nichts mit Terrorismus zu tun haben, vom National Counterterrorism Center gespeichert und nach verdächtigem Verhalten und Beziehungen ausgewertet werden.

Mehr dazu bei http://www.heise.de/tp/blogs/8/151666

Anmerkung: Herr, lass Hirn hernieder fallen! Wann endlich kapieren diese auf Wahlergebnisse schielenden Populisten, dass automatische Auswertungen nichts bringen. Über die terroristische Ein-Mann-Vereinigung lesen wir, dass man ihm durch Vorratsdaten auf die Spur gekommen ist. Nein, der Vermieter seines Motorrads hatte den entscheidenden Tipp gegeben. Trotzdem lesen wir in der taz bereits:

"Präsident Nicolas Sarkozy forderte neue Maßnahmen im Kampf gegen radikale Islamisten. Wer zum Beispiel regelmäßig Internetseiten besuche, auf denen terroristische Gewalt verherrlicht wird, müsse von Gesetzes wegen bestraft werden." (http://www.taz.de/Nach-dem-Attentat-in-Toulouse/!90162/)

Der Attentäter von Toulouse war genau so verdächtig wie Senator Kennedy. Beide standen auf der US No-Fly List. ... aber hilft uns so ein Unsinn weiter? Richtige Ermittlungsarbeit braucht denkende Hirne (s.o.)

Bei allen Massendatenabgleichen und statisti­schen Verfahren zur Beurteilung einer Gefähr­dung kommt es zu  falschen Verdächtigungen. Je mehr Daten erhoben und verknüpft werden, desto mehr Menschen werden fälschlicherweise ins Fa­denkreuz geraten, während die Chance für die tat­sächlichen Kriminellen steigt, dem Raster zu ent­gehen. Dies wurde vom US-amerikanische Sicherheitsexperte Bruse Schneier eindrücklich gerade am Beispiel der US-No-Fly-Lists durchgerechnet (http://www.schneier.com/essay-052.html) (Ein Beispiel für die tödlichen Gefahren von False Positives: https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Ore).

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1Pq
Tags: Anti-Terror Gesetze, Ueberwachung, Polizei, Geheimdienste, Datenpannen, skandale, Informationsfreiheit, Internetsperren, Vorratsdatenspeicherung
Erstellt: 2012-03-23 07:44:34
Aufrufe: 745

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