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15.09.2012 Netz für alle

#nfa12 Die Netz für alle Konferenz der Rosa Luxemburg Stiftung

Mitglieder der Arbeitsgruppe Zensur & Informationsfreiheit in Aktion Freiheit statt Angst e.V. haben heute an der 2. Netzpolitischen Konferenz der Partei die Linke teilgenommen.

Die Hauptthemen waren 

  • Von Zensursula über ACTA zu IPRED
  • Was kommt nach Google, Facebook und Apple?
  • Netzwerkmanagement und Deep Packet Inspection
  • Counter-Mapping und Counter-Information
  • E-Democracy - Beteiligung für alle oder Spielzeug für Eliten?
  • Drohnen, Wanzen, Satelliten, INDECT - Strategien vernetzter Überwachung

In ihren Einführungsvorträgen gingen der Bundestagsabgeordnete Gysi und der Züricher Prof. Stalder vor allem auf die unkontrollierte Macht ein, die über das Internet von riesigen Wirtschaftunternehmen auf die Menschen einwirken. Beide appelllierten daran, dass man sich trotz dieser Gefahren des Internets bedienen soll, um sich die "Commons" zu eigen zu machen.

Als Beispiele der unktrollierten Macht nannte Prof Stalder z.B.

  • die Ignoranz und Selbstherrlichkeit mit der Apple eine App aus seinem Store ausschließt, die Drohnenopfer in Afghanistan aufzeigt
  • das Fehlen eines "Dislike" Buttons bei Facebook. Wir dürfen uns mögen, das knüpft (Geschäfts-) Verbindungen, wir dürfen aber z.B. keine Nazis ablehnen.
  • das Ranking bei Google definiert die Wahrheit. Täglich werden von Google, teilweise wegen ungeprüfter Abmahnungen, zehntausende Links entfernt. Google bestimmt, was war und ist.
  • das Fehlen einer Kommunikation in Facebook hinein. Man/frau muss Mitglied sein, um zu kommunizieren. Das macht Alternativen unmöglich. Diese strukturelle Grenze muss durchlöchert werden.

Beim Thema Netzneutralität wurde der Netzagentur Versagen vorgeworfen. Andere Länder, wie z.B. die Niederlande sind da weiter. Dagegen warnte natürlich der Vertreter der Telekom vor dann steigenden Preisen. Mehrer Beispiele zeigten, dass neuerdings die Netzneutralität durch Preismodelle abgeschafft wird (kein Skype auf dem Handy, Facebook-Nutzung trotz leerer Prepaid-Karte, Spotify-Web wird nicht aufs maximale Flat-Volumen angerechnet,...)

Der Vertreter des CCC verwies auf die Gefahren durch vollständige Überwachung mittels Deep Packet Inspection. Ungarn sei ein Besipiel, wie schnell ein demokratischer Staat unter die Herrschaft einer (rechten) Clique kommen kann und dann sind auch bei uns die technischen Mittel für die "perfekte Stasi" vorhanden.

Alle Vorträge und Diskussionen gibt es unter http://netzfueralle.blog.rosalux.de/

Einen Pressebericht gibt es z.B. hier http://www.neues-deutschland.de/artikel/238694.ein-netz-fuer-alle.html


Kategorie[24]: Zensur & Informationsfreiheit Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1Vo
Tags: Aktivitaet, Zensursula, ACTA, IPRED, netz fuer alle, Konferenz, Linke, Informationsfreiheit
Erstellt: 2012-09-06 14:15:00
Aufrufe: 985

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