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19.09.2012 Nasenhaare in Großformat

Digitale Rasterfahndung zur Verhaltenserkennung in der EU

Alle kämpfen gegen INDECT, dabei gibt es in den Staaten der EU durchaus weitere und schlimmere Vorhaben zur Verhaltenserkennung.

  • Das "Integrated Mobile Security Kit" (IMSK) besitzt sogar ein höheres Budget als INDECT
  • Bei CROwd MAnagement with Telematic Imagine and Communication Assistance (CROMATICA) nimmt eine Software Vergleiche bewegter Bilder vor und meldet Auffälligkeiten
  • IPSOTEK ist eine Verhaltenserkennung und wurde als "Intelligentes Fußgänger-Überwachungssystem" in vielen U-Bahnen in Großstädten eingeführt
  • In den USA (Detroit, Chicago und Pittsburgh) ist eine System mit Kameras, die automatisch in Richtung einer errechneten Gefahrenquelle eines Geräuschs schwenken, im Aufbau.
  • Mit dem System Automatic Detection of Abnormal Behaviour and Threats in crowded Spaces (ADABTS) finanziert die EU eine Überwachung von Einkaufzentren, Bushaltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen. Das System ahndet unerwünschte Verhaltensweisen, wie das Wegwerfen von Müll oder das Suchen nach Essensresten in Mülleimern.
  • Für die Fußball-EM wurde eine Videoüberwachung aufgebaut, die jeden Fleck der 58.500 Zuschauer fassenden Warschauer Arena und ihres direkten Umfelds erfassen" kann. Die Auflösung ist nach Angaben der Verantwortlichen "so hoch, dass sie auf 220 Meter Entfernung Nasenhaare in einem Gesicht erkennbar machen können".

Damit relativiert sich auch die Behauptung, dass die polnische Polizei wegen Datenschutzbedenken aus INDECT ausgestiegen sei. Der Projektbeteiligte Jan Derkacz bestätigt, dass, polnische Polizisten nach wie vor am Projekt beteiligt sind.

Mehr dazu bei http://www.heise.de/tp/artikel/37/37653/1.html

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/1Vv
Tags: Indect, EU, Polizei, Geheimdienste, Videoueberwachung, Datenpannen, skandale
Erstellt: 2012-09-19 07:01:31
Aufrufe: 555

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