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28.02.2013 Auswertung von Frontex-Einsätzen

 

33.000 Menschen aus Seenot gerettet - und wie viele nicht?

Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken wurden 2011 „zirka 33.000 Menschen in zirka 250 Fällen“ bei Operationen der EU-Grenzschutzagentur Frontex aus Seenot gerettet. 

Über die "nicht geretteten" Flüchtlinge sagt die Antwort leider nichts aus...

Die Nachricht http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_02/2013_100/07.html
Die Antwort der  Bundesregierung 17/12308
Die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke 17/12147

Anmerkung: ... Dabei gibt es allgemein bekannte Beispiele, die erschrecken: "Über 40 Kriegsschiffe und -flugzeuge waren 2011 im Rahmen der militärischen Intervention gegen das libysche Regime im zentralen Mittelmeer im Einsatz. Diese am stärksten überwachte Seezone auf der ganzen Erde wurde in der gleichen Zeit dennoch zum Massengrab für Boatpeople.  Am 27. März 2011 waren 72 subsaharische MigrantInnen von Tripolis aus mit einem kleinen Boot Richtung Lampedusa aufgebrochen. Nach der Hälfte der Strecke ging ihnen das Benzin aus, und das Boot driftete hilflos auf offener See. Mit Hilfe eines Satelliten-Telefons benachrichtigten sie die italienische Küstenwache (die später ihre malte sischen Kollegen sowie die Nato informierte) über ihre verzweifelte Si tuation. Obwohl sich ihnen danach ein Patrouillen-Flugzeug, ein Militärhubschrauber, zwei Fischerboote und ein großes Kriegsschiff näherte, kam es zu keiner Seenotrettung. 14 Tage trieb das Boot im Meer, ohneWasser und Essen an Bord verloren 63 Menschen ihr Leben. Nur 9 hatten überlebt, als das Boot wieder an der libyschen Küste anlandete."
Quelle: Watch the Med, Spendenaufruf, 2012 und www.boats4people.org

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/21w
Tags: Frontex, Flucht, Abschiebung, Asyl, Verfolgung
Erstellt: 2013-02-28 08:17:06
Aufrufe: 518

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