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04.08.2013 Provider helfen mit illegalen Vorratsdaten

Telekommunikationsfirmen kooperieren mit britischem Geheimdienst

Nach Dokumenten von 2009 arbeiten British Telecom, Verizon, Vodafone und die Netzwerkbetreiber Level 3 Interoute, Viatel und Global Crossing als Schlüsselpartner mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen.

Nicht nur den Zugang zu den Datennetzen lieferten die Firmen frei Haus, sie haben nach den von Edward Snowden veröffentlichten Dokumenten sogar Computerprogramme entwickelt, um dem Geheimdienst das Abfangen der Daten in ihren Netzen zu erleichtern.

Mehr dazu bei http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/gchq-ueberwachung-nsa

Anmerkung: Ist das unternehmerische Freiheit nach dem Motto - ich arbeite mit dem zusammen, der mir mehr Profit garantiert - oder ist das Duckmäusertum nach dem Motto - ich will nicht der erste sein, der sich weigert?

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Update: Hilfreich ist vielleicht die (noch nicht vorliegende Antwort auf eine Anfrage des Grünen Abgeordneten Hans-Christian Ströbele vom 31.7.13:

Welche Maßnahmen zum Schutz deutscher Bürger und Bürgerinnen trifft die Bundesregierung, insbesondere durch hiermit erfragte transparente Auskünfte (bitte aufschlüsseln nach allen Verwendern, jeweiligen Rechtsgrundlagen, Einsatzwecken, Betroffenenzahlen) bezüglich der – u.a. durch Bundesnachrichtendienst, Bundesamt für Verfassungsschutz wie auch ausländische Nachrichtendienste genutzten - Überwachungs-Software XKeyscore, welche – entgegen heutigem Leugnen des Koordinators Clapper der US-Geheimdienste (vgl. ZEIT-online 31.7.2013
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-07/xkeyscore-snowden-folien ) -
in Echtzeit eine massenhafte Speicherung von Kommunikationsverbindungen Unverdächtiger sowie für 3 Tage aller Kommunikationsinhalte ermöglicht (vgl. theguardian.com vom 31.7.2013 http://www.theguardian.com/world/2013/jul/31/nsa-top-secret-program-online-data) , und mit welchen Maßnahmen v.a. der Datenschutzaufsicht stellt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Zuständigkeit sicher, dass Unternehmen wie etwa die Deutsche Telekom AG (vgl. FOCUS-online 24.7.2013 http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/tid-32516/neuer-daten-skandal-telekom-laesst-das-fbi-seit-2000-mithoeren_aid_1051821.html ) oder im Internet genannter weitererUnternehmen ( http://publicintelligence.net/us-nsas/ ) , die in den USA verbundene (Tochter-)Unternehmen unterhalten oder deutsche Kundendaten mithilfe US-amerikanischer Netzbetreiber o.a. Datendienstleister bearbeiten, insbesondere durch Abschluss sogen. CFIUS-Abkommen damit jene Kundendaten US-amerikanischen Sicherheitsbehörden ausliefern ?


Kommentar: Re: 20130804 Provider helfen mit illegalen Vorratsdaten

Datenhandel ist immer auch Geschäft - das gilt auch für Geheimdienste: 100 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 115 Millionen Euro, soll die NSA im Laufe der vergangenen drei Jahre nach Großbritannien für die Spitzeltätigkeiten der Briten überwiesen haben berichtet http://www.sueddeutsche.de/politik/internet-ueberwachung-durch-gchq-nsa-zahlte-millionen-pfund-an-britische-spione-1.1736937

Jochen, 04.08.2013 19:24


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/27n
Tags: Ueberwachung, GCHQ, GB, EU, USA, Tempora, Vodafone, Geheimdienste, Datenpannen, skandale
Erstellt: 2013-08-04 07:31:50
Aufrufe: 417

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