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04.09.2013 Wirtschaftsspionage kostet uns 50 Milliarden

IM Friedrich: 50-Milliarden-Schaden durch Wirtschaftsspionage

Durch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro.

Während der Chef des Industrieverbandes BDI, Ulrich Grillo, es "ganz besonders besorgniserregend" fand, in welchem Ausmaß Geheimdienste befreundeter Staaten den Datenverkehr überwachten, nahm der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, in der NSA-Spähaffäre die USA und Großbritannien in Schutz. Es gebe keine Hinweise, dass Geheimdienste beider Länder deutsche Firmen ausspionierten.

Mehr dazu bei http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1487560

Anmerkung: Woher weiß Herr Maaßen welche Daten GB und USA absaugen? Frau Merkel weiß nur, dass es 1% des gesamten Internetverkehrs in der BRD sind und da sind mit "Sicherheit" einige Firmendaten dabei.

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Update: Interessant wird dazu vielleicht die (noch nicht vorliegende) Antwort auf die Anfrage des Grünen Abgeordneten Hans-Christian Ströbele vom 31.7.13:

Mit welchen Ergebnissen kontrolliert die Bundesregierung seit 2001, dass Militär-nahe Dienststellen ehemaliger v.a. angloamerikanischer Stationierungsstaaten sowie diesen verbundene Unternehmen in Deutschland (z.B. der weltgrösste Datennetzbetreiber Level 3 Services Inc.; vgl. ZDF-Frontal21 am 30.7.2013) ihre Verpflichtung zur strikten Beachtung deutschen (auch Datenschutz-) Rechts hierzulande gemäß Art. 2 NATO-Truppenstatut (NTS) einhalten, auch weil die jenen Unternehmen und Subunternehmen – aufgrund der etwa mit den USA am 29.6.2001 geschlossenen bzw. am 11.8.2003 fortgeschriebenen Rahmenvereinbarung bezüglich Art. 72 Abs. 4 und 5 NTS-Zusatzabkommen (ZA) - gewährten Vorrechte lediglich von bestimmten deutschen handels-, gewerbe- sowie finanzrechtlichen Vorschriften gemäß Art. 72 Abs. 1 NTS-ZA befreien, jedoch nicht etwa zu hiesigen Rechtsverletzungen wie Wirtschaftsspionage oder zu Bürger-Ausspähung berechtigen, und welchen explizit mit nachrichtendienstlichen Tätigkeiten befassten auswärtigen Unternehmen bzw. Arbeitgebern von mit solchen „analytischen Dienstleistungen“ befassten Mitarbeitern (gemäß Anhang zum o.a. Rahmenabkommen [BGBl. 2005 II, 115, 117] oder entsprechender Abreden mit anderen ehemaligen Stationierungsstaaten) hat die Bundesregierung gleichwohl seit 2001 entsprechende Vorrechte gewährt (vgl. ihre Auskunft in BT-Drs. 17/5586 zu Frage 11)?


 Kommentar: RE: 20130904 Wirtschaftsspionage kostet uns 50 Milliarden

ich glaub ihm , daß er keine Hinweise hat..., das ist wie bei der NSU_org und der NPD. da hat man ja auch keine Hinweise gehabt, obwohl im Pkt. 2 betreffende direkt vom Ihm bezahlt wurden.
Im Gegensatz glaube ich ihm , bei nsa & GB nichts zu besitzen, da müßte man vorher ja was tun!!?

kater200, 04.09.2013 18:31


 RE: 20130904 Wirtschaftsspionage kostet uns 50 Milliarden

Aber die USA kostet es auch einiges: 21% des gesamten Budgets aller US-Geheimdienste geht in das sogenannte "Consolidated Cryptologic Program", also das Codeknacken. Das sind bei 50 Milliarden $ Budget für die Geheimdienste immerhin rund 11 Milliarden $ pro Jahr. (s. http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/nsa-budget-consolidated-cryptologic-program )

Jochen, 05.09.2013 08:11


  RE: 20130904 Wirtschaftsspionage kostet uns 50 Milliarden

zu diesem Thema bitte doch mal auf die Märkische Allgemeine , Seite 7 Wirtschaft zugreifen, Autor:Gerald Dietz.
zu einem NSA- Artikel schreibt er "...mit Spitzenverbänden der Wirtschaft erarbeitet die Bundesregierung bis 2015 ein Schutzkonzept gegen unberechtigte Zugriffe auf Firmendaten". Soweit das zitat von Herrn Dietz.

Bemerkenswert ist, 1.) daß die MAZ meine Intervention nicht annahm, 2.) und das ist besorgniserregend, das Verfallsdatum dieser Bundesregierung in der 3. Dekade/September überhaupt nicht wahrgenommen wurde/ unberücksichtigt blieb.

Bleibt, daß die Spitzenverbände das Ding allein schreiben_ --= Datenskandal! In irgendeiner Zeitung habe ich einen Artikel gelesen, ziemlich tiefgründig, da stand was von "postdemokratischer Diktatur" oder so. ---Bitte : redaktionell nutzen-

nerdsingetorix, 05.09.2013 12:32


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/28n
Tags: #Ueberwachung #Friedrich #Wirtschaft #Spionage #Geheimdienste #Datenpannen #skandale
Erstellt: 2013-09-04 06:30:29
Aufrufe: 715

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