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12.10.2013 Töten per Fernbedienung

Immer mehr und größere Drohnen: Die Polizei rüstet auf

Die Arbeitsgruppe Polizei&Geheimdienste in Aktion Freiheit statt Angst möchte Werbung machen für das Buch "Töten per Fernbedienung. Kampfdrohnen im weltweiten Schattenkrieg", herausgegeben von Peter Strutynski. Auf 222 Seiten hat er Beiträge über die neue Gefahr durch Überwachungs- und Kampfdrohnen zusammengestellt.

Darunter befindet sich auch der Beitrag "Immer mehr und größere Drohnen: Die Polizei rüstet auf"  von Matthias Monroy und Andrej Hunko. In der Jungen Welt ist in diesen Tagen davon ein Auszug zu lesen. 

Beängstigend sind dann immer solche Passagen: Nach "sorgfältiger Abwägung des Aufklärungs- und Informationsrechts der Abgeordneten" kam die Bundesregierung bei der Beantwortung einer Kleinen Anfrage (der Linkspartei im Juni 2013; d.Red.) zu dem Schluß, daß die technischen Einzelheiten der Ausstattung "evident geheimhaltungsbedürftig" seien. Größenwahnsinnig erscheint auch die Forderung einiger Polizeiführungen nach einem "Aufstieg in Schwärmen, um ganze Gebiete teilautonom zu überwachen".

Der Wunsch nach schweren hochauflösenden Kameras und evtl. "nicht-lethaler Bewaffnung" führt zu immer größeren Drohnen. So finanziert die EU das Projekt "Closeye" mit neun Millionen Euro von den Gesamtkosten von über zwölf Millionen Euro. Geflogen wird dann eine "Predator"-Drohne vom US-Hersteller General Atomics, die später auch bei der Grenzschutzagentur FRONTEX eingesetzt werden soll.

Wohl gemerkt - es handelt sich nicht um Militär- oder Geheimdienst-Projekte, sondern um "normale Polizeiausstattung", die dann aber 3000 Meter hoch mit 150km/h über acht Stunden fliegen können. In welchem Bundesland braucht eine Polizei eine Reichweite von über 800km?

Zur "nicht-lethalen Bewaffnung" gibt es Modelle mit Elektroschockgeräten oder der französische Hersteller Tecknisolar Seni rüstet Drohnen angeblich mit Flash-Ball-Pistolen aus. Drohnen mit Namen "Aeroceptor" sollen flüchtende Fahrzeuge (Autos oder Motorboote ) stoppen können. Die Drohnen sollen die gesuchten Fahrzeuge mit Farbe markieren oder elektromagnetische Störungen zur Blockierung der Motorelektronik aussenden. Bei Booten sollen auch Netze zum Einsatz kommen, die den Antrieb blockieren.

Also mal reinlesen http://www.jungewelt.de/2013/10-07/003.php

Töten per Fernbedienung. Kampfdrohnen im weltweiten Schattenkrieg.
Mit Beiträgen von Jürgen Altmann, Norman ­Paech, Knut Mellenthin, Lühr Henken u. a., Promedia Verlag Wien 2013, 224 Seiten, 14,90 Euro

Update: Panorama Bericht (Nov. 2013) über den Geheimen Krieg der USA
http://www.youtube.com/watch?v=PoKHbXiMAOo


 


Kategorie[27]: Polizei&Geheimdienste Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/29M
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/3916-20131012-toeten-per-fernbedienung.htm
Tags: #Drohnen #Polizei #FRONTEX #FsaMitteilung #Arbeitsgruppe #Polizei&Geheimdienste #AktionFreiheitstattAngst #Ruestung #Aufruestung #Technik #nichtlethal #Ueberwachung #Kampfdrohnen
Erstellt: 2013-10-12 16:02:05
Aufrufe: 762

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