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26.10.2013 Japaner sollen nicht über Fukushima reden

Verharmlost UN-Wissenschaftskomitee die Folgen von Fukushima?

Schon der Bericht des UN-Wissenschaftsausschusses zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) über die Folgen der Reaktorkatastrophe 2011wurde duch regierungsunabhängige Forscher, Ärzte- und Umweltorganisationen ktitisiert. Auch der japanischen Regierung, die mit ihren Daten am Bericht mitgewirkt hat, wird Verharmlosung vorgeworfen.

Auch mit der Informationsfreiheit der eigenen Bevölkerung gehen die japanischen Behörden äußerst restriktiv um. Angelika Claußen von der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW) hat vom restriktiven Umgang der Behörden mit Kritikern berichtet. "Lehrer und Eltern, die das Thema radioaktiver Strahlung im Schulunterricht ansprechen wollten, wurden von den Schulleitungen daran gehindert", so Claußen. Ärzte, die bei ihren Patienten Gesundheitschecks mit Blutbild und Ultraschall durchführen wollten, seien von den Behörden der Präfektur Fukushima und den Krankenkassen wiederholt behindert worden.

Mehr dazu bei http://www.heise.de/tp/blogs/2/155220
und der Bericht des IPPNW http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Ausfuehrlicher_Kommentar_zum_UNSCEAR_Fukushima_Bericht_2013__Englisch_.pdf

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Kommentar: RE: 20131026 Japaner sollen nicht über Fukushima reden

Da möchte ich zum Thema Informationsfreiheit mal an die heutigen Demonstrationen der Frauen in Saudi Arabien erinnern, die von den Medien tot geschwiegen werden.

Jede Frau, die sich dort heute ans Steuer setzt, droht eine Anzeige und immer noch behaupten die (männlichen) Behörden, dass die "Frauen am Steuer ihre Geschlechtsorgane gefährden".  Ich habe bisher noch nichts von einem Fahrrad-Verbot für Männer gehört und hätte da so eine sichere Ahnung ...

Sally, 26.10.13 11:43


 RE: 20131026 Japaner sollen nicht über Fukushima reden

Dann reden wir wenigstens darüber! Habt ihr das bei Heise gelesen?

  • Jeden Tag fließen noch immer mehr als 200.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean.
  • Kontaminierte Böden finden sich auch weit entfernt vom Ort der Katastrophe.
  • Bis jetzt mussten 33 Kinder aus der Fukushima-Region gegen Schilddrüsenkrebs operiert werden, 41 weitere Kinder stehen unter Krebsverdacht. Bei 55.000 Kindern wurden bei Untersuchungen Schilddrüsenzysten oder -knoten festgestellt. Sie müssen nicht zu Krebs führen, aber sie können.
  • Die Ärzteorganisation IPPNW erwartet zwischen 22.000 und 66.000 Krebsfälle aufgrund der Erfahrungen in Tschernobyl. Diese Schätzungen basieren auf Daten der Weltgesundheitsorganisation.
  • Die radioaktive Verstrahlung ist zehnmal höher als bislang von der Betreiberfirma Tepco angegeben.
  • Noch immer sind 140.000 Einwohner der Präfektur Fukushima evakuiert.
  • Mehr als 50 US-Soldaten, die im März 2011 auf einem Marineschiff in der Nähe von Fukushima im Einsatz waren, sind in der Zwischenzeit schwer erkrankt. Sie leiden an Leukämie und verklagen Tepco auf Schadenersatz.

Das gibt es nachzulesen bei http://www.heise.de/tp/artikel/41/41181/1.html


Lilli, 09.03.2014 21:02


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2ak
Tags: informationsfreiheit, Japan, Fukushima, AKW, zensur, meinungsfreiheit, menschenrechte
Erstellt: 2013-10-26 07:53:52
Aufrufe: 738

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