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17.03.2014 Soldaten sterben früher

Bundeswehr: Gefahr für die Gesundheit

Ausgerechnet auf der Messe „Gesundheit als Beruf“ musste sich die Bundeswehr am letzten Wochenende in der Urania in Berlin als Arbeitsgeber vorstellen. Mit weißen Schutzanzügen, Mundschutz, Schutzhaube und Schuhüberziehern ausgerüstet, haben ein Dutzend antimilitaristische AktivistInnen den Bundeswehrstand als gesundheitsgefährdenden Ort mit einem schwarz-gelben Band abgesperrt.

Außerdem wurde ein Alarm-Signal abgespielt und es gab Durchsagen zur Aktion per Megafon. Auf Schildern waren Sprüche wie „Bundeswehr kann tödlich sein“ oder „Bundeswehr verursacht tödlichen Lungenkrebs“ zu lesen. Propagandabroschüren und Flyer der Bundeswehr – zum Beispiel die „infopost“ und das Magazin „Y“ wurden eingesammelt und nach der Aktion fachgerecht entsorgt. An die BesucherInnen wurden Flyer verteilt, in denen auf die Gefahren für die Gesundheit, die von der Bundeswehr ausgehen, hingewiesen wurde. Es gab einige positive Reaktionen der BesucherInnen auf die Aktion.

Die Aktivisten verteilten einen Flyer mit dem Aufruf:

Bundeswehr: Gefahr für die Gesundheit

Liebe BesucherInnen der Messe „Gesundheit als Beruf“,

wir sind der antimilitaristische Gesundheitsdienst und hier, da sich auf dem Messegelände ein Ort befindet, von dem eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit ausgeht. Es handelt sich um den Stand der Bundeswehr hier in der Urania. Wir bitten Sie, diesen Bereich umgehend zu verlassen, einen großräumigen Sicherheitsabstand einzuhalten und im gesundheitsgefährdenden Bereich nichts anzufassen. Die anwesenden Offiziere der Bundeswehr werden in Quarantäne genommen.

Die Bundeswehr kann zu schweren körperlichen und psychischen Schäden, bis hin zum Tod führen. Die Bundeswehr bildet Menschen dazu aus, zu töten. Mit Kasernenhof-Drill und Obrigkeitshörigkeit werden Menschen zu willigen BefehlsempfängerInnen gemacht. Homophobie und Sexismus sind in der männlich dominierten Bundeswehr weit verbreitet. Menschenverachtende Rituale sind ebenfalls keine Seltenheit. Bei der Bundeswehr in Mittenwald wurden jahrzehntelang Aufnahmerituale durchgeführt, zu denen das Essen roher Schweineleber und Alkoholkonsum bis zum Erbrechen gehörte. Viele SoldatInnen leiden nach Auslandseinsätzen unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Neben der eigenen Gesundheit wird aber vor allem das Leben von anderen Menschen aufs Spiel gesetzt. Mehr als 140 Zivilisten wurden auf Befehl eines Bundeswehroberst am 4. September 2009 in Afghanistan ermordet. SoldatInnen trainieren das Töten von Menschen, und fahren als organisierte Bande in andere Länder, um dort mit Gewalt die geopolitischen Interessen der BRD, wie den Zugang zu Märkten und Rohstoffen durchzusetzen.

Kein Werben fürs Sterben!
Bundeswehr abschaffen!

Mehr dazu bei http://de.indymedia.org/2014/03/353095.shtml
und http://schule-ohne-militaer.de

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2f4
Tags: Schule, Militaer, Messe, Gesundheit, Soldaten, Sanitaeter, Friedenserziehung, Menschenrechte
Erstellt: 2014-03-17 08:44:09
Aufrufe: 533

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