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20.08.2014 NATO gefährdet zivilen Flugverkehr

Transponder des Sekundärradars bei 57 Flugzeugen zeitweise nicht erreichbar

Report München hat gestern berichtet, dass am 5. und 10 Juni im österreichischen und deutschen Luftraum ca. 54 zivile Verkehrsflugzeuge auf den Radarschirmen der Fluglotsen nur noch als  kleine Punkte ohne Fluginformationen sichtbar waren. Informationen wie Höhe, Geschwindigkeit und Flugrichtung verschwanden von den Bildschirmen der Flugsicherungen durch Störungen der Transponder des Sekundärradars dieser Maschinen.

Nach interner Prüfung der Deutschen Flugsicherung DFS zufolge arbeiteten die Sekundärradar-Stationen der betroffenen Flugsicherungen in München und Karlsruhe ordnungsgemäß. Die Transpondersignale, die von den Flugzeugen gesendet werden, waren dagegen gestört.

Dem Bericht zufolge hat die NATO durch militärische Übungen die Flugsicherheit in Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Ländern gefährdet. Die NATO räumt gegenüber report MÜNCHEN ein, dass sie am 5. Juni eine Übung in Ungarn und am 10. Juni eine Übung in Italien durchgeführt hat, bei der "das Stören von Frequenzen" geübt wurde.

Markus Wahl, Sprecher der Pilotengewerkschaft Cockpit, kritisiert die NATO-Übungen deutlich: "Militärische Manöver mögen ihre Berechtigung haben, aber sie dürfen niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Und so ein Fall reduziert die Sicherheit schon deutlich und das geht nicht." Für ihn besonders bedrohlich: Auch das Anti-Kollisions-System basiert auf den Transpondersignalen und war folglich außer Kraft gesetzt.

Zur Veröffentlichung frei bei vollständiger Quellenangabe: ARD-Politmagazin report München.

Mehr dazu bei http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/report-muenchen-nato-flugverkehr100.html

Anmerkung: Finger weg vom zivilen Luftverkehr! Der Innenminister sollte anstatt sich Gedanken über den Cyberwar im Internet zu machen, lieber seine Kollegin im Verteidigungsministerium anzählen und solche Spielchen mit dem Leben tausender Passagiere im europäischen Luftraum verhindern.
Aktion Freiheit statt Angst verlangt vollständige Aufklärung der Vorgänge an diesen beiden Tagen und eine Bestrafung der Schuldigen!
PS. Es wird auch langsam mal Zeit die Hintergründe des Absturzes von MH17 zu erfahren. Der Flugschreiber muss doch langsam ausgewertet sein. Vielleicht leakt auch mal jemand die Satellitenaufzeichnungen des US-Militärs, die Obama scheinbar zu kennen glaubt aber nicht veröffentlichen will.

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2jf
Tags: Cyberwar, NATO, Flugsicherung, Transponder, Stoersender, Hacking, Militaer, Drohnen, Friedenserziehung, Menschenrechte
Erstellt: 2014-08-20 13:20:59
Aufrufe: 294

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