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04.11.2014 Stoppt die Gewalt an den Grenzen!

KEINE WEITEREN ILLEGALEN RÜCKSCHIEBUNGEN! STOPPT DIE GEWALT AN DEN GRENZEN!

Aktion Freiheit statt Angst dokumentiert hier den Aufruf der Berliner refugee resistance.

Kundgebung vor der spanischen Botschaft gegen inhumane und illegale Grenzpraktiken in Spanien/Melilla.

DIENSTAG, 4. NOVEMBER 2014, 8:00 UHR, TREFFPUNKT: S-BAHNHOF TIERGARTEN

Am 14. und 15. Oktober haben es mehr als 250 Migrant_innen geschafft über die hochmilitarisierten Zäune von Marokko in die spanische Enklave Melilla zu gelangen. Die Guardia Civil  (spezielle Polizeieinheit) _hat die Ankommenden brutal zusammengeschlagen. Einer von ihnen, Danny, wurde bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt. Dabei verlor er eine Niere und ist seitdem halbseitig gelähmt. Die _Guardia Civil _hat die Geflüchteten sofort illegaler Weise durch eine Tür in den Zäunen wieder zurück nach Marokko geschoben. Viele wurden durch die Polizeieinheiten und den Stacheldraht der Zäune verwundet. 18 schwer verletzte Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Nur 17 Personen haben es geschafft in die Stadt Melilla und in das dortige CETI, die Erstaufnahme für Geflüchtete, zu gelangen. Die Polizei auf beiden Seiten der Zäune nutzen Waffen, wie Steine, Messer, Eisenstangen, Schlagstöcke, Pfefferspray, Tränengas und Gummigeschosse.

Sogar der Menschenrechtskommissar des Europarats, Nils Muiznieks, und Mitglieder des EU-Parlaments „verurteilen die spanische _Guardia Civil_ für ihre gewalttätige Behandlung" von Migrant_innen und fordern diese Praktiken, welche fundamentale Rechte von Menschen missachten, zu beenden.

Ein kurzes Video von Pro.De.In. über die illegalen Pushback-Aktionen vom 15. Oktober ist auf folgendem Link zu finden: http://vimeo.com/109010316

Diese Grenzpraktiken sind illegal. Europa hat die internationale Verpflichtung, Fälle individuell zu überprüfen und die Rechte auf Schutz und Asyl zu garantieren.

Staaten die Pushbacks durchführen, handeln illegal! Die Guardia Civil ist bereits auf Grund von zwei ähnlichen Fällen, welche nur ein, bzw. zwei Monate zurückliegen und für welche es gutes Beweismaterial gibt, angeklagt. Migrant_innen in Marokko berichten von bis zu zehn Pushbacks, die sie selbst erlebt haben.

Im Februar diesen Jahres wurden mehr als 15 Personen von der _Guardia Civil_ getötet, als diese mit Gummigeschossen direkt auf Menschen schoss, die versuchten schwimmend über das Meer nach Ceuta zu gelangen.

Anstatt diese tötende Realität an den europäischen Außengrenzen zu stoppen, will Spanien auf nationaler Ebene Pushbacks erlauben, was eine klare Verletzung der Rechte von Migrant_innen darstellt.

WIR FORDERN EIN WILLKOMMENHEIßENDES EUROPA, UND BEWEGUNGSFREIHEIT FÜR ALLE!

STOPPT DIE MÖRDER AN DEN GRENZEN!

KEINE ILLEGALEN PUSHBACK-AKTIONEN!

voix des migrants,
welcome to europe,
nobordersmorocco,
watch the med - alarmphone.

Mehr dazu bei http://vimeo.com/109010316


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Kategorie[23]: Flucht & Migration Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2mB
Tags: Asyl, Spanien, Mellila, Ceuta, Polizei, Gewalt, Flucht, Folter, Abschiebung, Migration, Frontex, Fluggastdatenbank, EuroDAC, Europol, Schengen, Visa Waiver, Verfolgung
Erstellt: 2014-11-03 08:21:07
Aufrufe: 396

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