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24.11.2014 "Telemedizin droht zu scheitern"

Mangelnder Datenschutz: Start der Telemedizin droht zu scheitern

Österreich und die Schweiz sind mit ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK), dort ELGA, also Elektronische Gesundheitsakte genannt, schon weiter ... am Datenschutz-Abgrund. Dort werden die Patientendaten für alle Ärzte zugänglich zentral(?) gespeichert.

Deutschland soll dem folgen: die neue Telematik-Infrastruktur der eGK verbindet alle Beteiligten im Gesundheitswesen miteinander, "damit die medizinischen Informationen, die für eine Behandlung wichtig sind, schnell, sicher und unbürokratisch ausgetauscht werden können" fordert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Viele Ärzte machen dabei jedoch nicht mit. Sie verweigern den Online-Abgleich im Zuge der Ausgabe der Karte. „Der Deutsche Ärztetag hat sich klar gegen eine zentrale Speicherung von Medizindaten übers Internet ausgesprochen”, sagte Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), anlässlich der eHealth Conference in Hamburg. „Ärzte werden und dürfen auch nicht die Ausweise der Patienten kontrollieren, um ihre Identität zu prüfen.”

Der GKV-Spitzenverband wiederum will die Ärzte dazu verpflichten, den Datenabgleich bis zum 1. Juli 2017 abgeschlossen zu haben und droht mit Honorarkürzungen.

Mehr dazu bei http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2014/06/23/mangelnder-datenschutz-start-der-telemedizin-droht-zu-scheitern/

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Kommentar: RE: 20141124 "Telemedizin droht zu scheitern"

Verbraucherzentralen warnen vor sorglosem Umgang mit Gesundheitsdaten (s. http://www.boerse.de/nachrichten/Verbraucherzentralen-warnen-vor-sorglosem-Umgang-mit-Gesundheitsdaten/7527755 ) Eine Rundum-Überwachung durch die Versicherer "mag vermeintlich attraktiv wie ein Wurm an der Angel daherkommen, wenn ich jung, gesund, fit und fidel bin". Aber man wisse leider auch aus anderen Versicherungstarifen, dass dies selten bis zum Ende des Lebens so sei. 

oder

Seit geraumer Zeit bieten einige Kassen daher eigene Fitness-Apps an und belohnen den Versicherten zum Beispiel mit Prämien, wenn sie eine bestimmte Punktzahl erreicht haben. Letztlich spart man also dank des Handys. Doch Verbraucherschützer raten zur Vorsicht. (s. http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/verbraucherschuetzer-warnen-auf-dem-weg-zum-glaesernen-patienten-aid-1.4771983 )

oder

Offenheit rächt sich später - Die Verbraucherzentralen warnen Versicherte davor, eigene Fitnessdaten an die Versicherung zu übermitteln und sich so für einen gesunden Lebensstil belohnen zu lassen. Eine solche Praxis könne sich bei Krankheit und im Alter rächen.(s. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/versichern-und-schuetzen/nachrichten/fitness-apps-offenheit-raecht-sich-spaeter-13349537.html )

Statt sich gegen die verordnete eGK zu wehren, liefern diese Menschen sogar noch freiwillig viel mehr Daten bei denjenigen ab, die sie schröpfen wollen. Wahnsinn!

Jana, 02.01.2015 17:21


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2ni
Tags: Arbeitnehmerdatenschutz, eGK, Datenabgleich, Verbraucherdatenschutz, Datenschutz, Datensicherheit, RFID Chips, elektronischen Gesundheitskarte, Ergonomie, Datenpannen, Datenskandale
Erstellt: 2014-11-24 08:17:55
Aufrufe: 295

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