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02.01.2015 Über 11000 Windows PCs befallen

BKA berichtet von Botnetz - identifiziert und zerschlagen

Über diesen "quasi-militärischen Sieg" konnte das Bundeskriminalamt (BKA) vor einigen Tagen berichten. Nach deren Erkenntnissen waren von dem Botnetz mehr als 11.000 Computersysteme mit dem Windows Betriebssystem aus 90 Staaten betroffen, darunter allerdings über 5.500 PCs in Deutschland. Das BKA hat dabei mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Fraunhofer-Institut (FKIE) zusammengearbeitet.

Auch auf elektronische Systeme deutscher Großkonzerne haben 2014 Kriminelle Hacker-Angriffe massive Schäden angerichtet. Ein Höhepunkt war nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) der Versuch, in einem Stahlwerk einen Hochofen zu zerstören. Vielen Unternehmen sind durch Schadsoftware zudem betriebsinterne Produktionsdaten gestohlen worden. Potenzielle Hauptangriffsziele seien Energieversorger, Internet- und Mobilfunkanbieter und Unternehmen des Transportwesens.

Mehr dazu bei http://www.nickles.de/c/n/bundeskriminalamt-botnetz-identifiziert-und-zerschlagen-10463.html
und http://www.derwesten.de/politik/hacker-greifen-verstaerkt-grosskonzerne-an-aimp-id10189783.html

Anmerkung: Leute kapiert es doch endlich! Mit Windows könnt ihr keine Sicherheit erreichen. Nur quelloffene System sind kontrollierbar und werden auch von vielen kontrolliert. Mehr zu OPen Source hier https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/999-20100117-open-source.htm

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Kommentar: RE: 20150102 Über 11000 Windows PCs befallen

Ein durchaus netter Appell. Aus der Sicht eines Unternehmens würde ich vermuten, sieht die Lage allerdings so aus, dass ihre Mitarbeiter bei einer Migration zu freier Software alle umgeschult werden und sie neue Programme schreiben (lassen) müssten. Das dürfte für Unternehmen einige Kosten mit sich bringen, die sie eher zu vermeiden versuchen werden. Evtl kommt hinzu, dass sie sich selbst nicht in Gefahr sehen, Opfer eines solchen Angriffs zu werden.

Aus Sicht der einzelnen Personen, dürfte die Umstellung auf Linux eine erste größere Hürde sein (vor allem für ätlere Personen). Zum anderen spielen mögliche berufliche Abhängigkeiten zu proprietärer Software eine Rolle.

Für Kinder und Jugendliche wäre die Umstellung wohl weniger drastisch...allerdings fielen dann aktuelle Spiele, die sie allein oder mit Freunden übers Netz zocken könnten weg.

Auch wenn ich prinzipiell rational begründete Appelle bevorzuge und schätze, vermute ich, dass an dieser Stelle andere "Motivatoren" zur Migration vielversprechender sein werden.

A. 02.01.2014 18:16


RE: RE: 20150102 Über 11000 Windows PCs befallen

Eine andere Motivation wäre neben der weitgehenden Virenfreiheit das "günstige Angebot" bei kostenloser freier Software, die ausnahmsweise nicht von Megakonzernen wie Google, Facebook, Apple oder Microsoft kommt.
Was den Schulungsaufwand betrifft, kenne ich das von meinem ehemaligen Arbeitgeber eher so: Windows kennt jede/r - die Schulungskosten sparen wir uns bis es knirscht - und das tut es in der Regel, da alle Programme immer nur "selbsterklärend" zu sein scheinen.

Ein anderes "Migrationshindernis" zu offener Software ist gravierender - die Politik von Microsoft. Als Malaysia (auch aus Kostengründen) alle Schulcomputer mit Linux ausrüsten wollte, bot Microsoft Windows und Office für die Schulen kostenlos an. Die wissen auch "Was Hänschen nicht lernt, lenrt Hans nimmer mehr".
Es wäre sicher interessant zu erfahren, welche Lobbyarbeit die Rückmoiration von Linux zu Microsoft bei der

 

  • Stadtverwaltung München
  • nieder­sächsischen Polizei
  • den Berliner Finanzämtern

bewirkt hat.

In allen drei Fällen wird Open Office durch Microsoft Office ersetzt "wegen des verbesserten Datenaustausch mit anderen Be­hörden". Dabei ist seit Jahren ODT u.a. der europäische Standard für Dokumentenaustausch, nur keiner hält sich daran.
Nach meiner Meinung ist die Ursache Marktmacht und nicht fehlende Features oder gar Fehler.

R., 04.01.2015 11:10


 RE: 20150102 Über 11000 Windows PCs befallen

Wenn es darum geht die Marktmacht von Microsoft einzudämmen, könnte man alternativ auch #ReactOS fertigstellen. ( https://reactos.org/ ) Ein freies, kostenloses Betriebssystem, auf dem alle Programme laufen, die auch auf Windoof laufen. Ich meine... ich mag das OS nicht... aber um Windoof loszuwerden, wäre das evtl eine brauchbare Idee.

AS., 04.01.2015 17:31


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2ov
Tags: Arbeitnehmerdatenschutz, Verbraucherdatenschutz, Datenschutz, Datensicherheit, Cyberwar, Hacking, Trojaner, Cookies, Open Source, Microsoft, Windows, Verschluesselung, Ergonomie, Datenpannen, Datenskandale
Erstellt: 2015-01-02 08:59:10
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