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12.05.2015 Waffenexporte stoppen - Rheinmetall entrüsten!

PROTEST -AKTION während der Hauptversammlung von Rheinmetall

Heute haben sich die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall AG  zu ihrer Hauptversammlung getroffen.

Ihre Aktien sind mit Blut getränkt!

Aktion Freiheit statt Angst war mit dem Berliner Bündnis Schule ohne Militär und vielen friedensbewegten Menschen vor Ort, dem Hotel Maritim genau gegenüber dem Bendlerblock, der Gedenkstätte des 20. Juli.

Das hatte den positiven Nebeneffekt, dass dauernd Busse mit Jugendlichen zur Besichtigung neben uns hielten. Die konnten den Reden lauschen, für die die Aktionäre kein Ohr hatten.

Zusätzlich konnten wir ihnen unsere Drohnen-Flyer übergeben. Allerdings kam von Mehreren die Aussage "wir dürfen nichts nehmen" und die SchülerInnen waren nicht 4 sondern 15-17 Jahre alt. Da muss wohl in den Bussen (des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung) ein obrigkeitsstaatlicher Ton herrschen ;-))


Weiter aus dem Aufruf:

Europas größter Heeresausrüster setzte 2014 mit Kanonen, Munition, Elektronik, gepanzerten Fahrzeugen und Ausrüstungen 2,24 Milliarden Euro um. Das Geschäft boomt!

Die Auftragsbücher quellen über! Für 6,52 Milliarden Euro – für soviel wie noch nie – sollen weitere Mordwerkzeuge hergestellt werden. Um weltweit Aufträge zu ergattern, hat Rheinmetall geschmiert. Bußgelder in Höhe von 37,1 Millionen Euro wegen unerlaubter Zahlungen an Griechenland wurden bereits fällig. Weitere Verfahren drohen.

KEINE DEUTSCHEN WAFFEN FÜR LÄNDER UND KRIEGE , DEREN OPFER WIR NACHHER BEKLAGEN !



Rheinmetall liefert für die Leopard-2-Kampfpanzer Glattrohrkanonen, Feuerleitanlagen und Geschosse. Und sie sind heiß begehrt.
Anfragen aus Saudi-Arabien nach Hunderten von Leopard-2-Panzern scheinen vorerst auf Eis gelegt zu sein. Vielleicht haben die Berichte über Auspeitschungen und Hinrichtungen ihre Wirkung gezeigt, so dass die Bundesregierung davon absehen musste. Das hinderte sie allerdings nicht daran, im Oktober 2014 „diverse Prototypen für ein elektro-optisches Aufklärungs- und Beobachtungssystem“ für 16,8 Millionen Euro aus dem Hause Rheinmetall nach Riad zu genehmigen.

Außer seinem Interesse an LEOPARD-Panzern zeigt Saudi-Arabien Interesse an Hunderten gepanzerten Infanteriefahrzeugen BOXER, die speziell für den Stadt- und Ortskampf entwickelt wurden, und Kuwait testet einen BOXER.

Der BOXER-Generalunternehmer ARTEC gehört zu 64 Prozent der Rheinmetall AG (36 % hält der Panzerhersteller Krauss Maffei Wegmann).Im August 2014 genehmigte die schwarz-rote Bundesregierung Rheinmetall sogar den Export einer ganzen Panzerfabrik nach Algerien. Das Regime Bouteflika regiert dort autoritär unter massiver Missachtung von Menschenrechten. Die Firma Rheinmetall MAN Military Vehicles, die Rheinmetall zu 51 Prozent gehört, soll dort fast 1.000 Radpanzer
FUCHS 2 im Wert von 2,7 Milliarden Euro fertigen. Diese können sowohl im Innern als auch im Krieg nach außen eingesetzt werden.

Das Militärregime in Ägypten zeigt ebenso großes Interesse an diesen Radpanzern FUCHS 2 und den BOXER-Panzerfahrzeugen von Rheinmetall.

Wir konnten Redebeiträge aus Politik, Kirchen und Gesellschaft hören - die Aktionäre haben davon leider nicht mitbekommen. DieTheatergruppe „Berliner
Compagnie“ präsentiert zwei Szenen zu Rüstungslobby und Korruption sowie Musik.

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
www.aktion-aufschrei.de

Berliner Initiative: Legt den Leo an die Kette!
www.leo-kette.de


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Kategorie[25]: Schule ohne Militär Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2su
Tags: Schule ohne Militaer, Militaer, Rheinmetall, Aktionaersversammlung, Aktivitaet, FsaMitteilung, Bundeswehr, Aufruestung, Waffenexporte, Drohnen, Friedenserziehung, Menschenrechte, Zivilklauseln
Erstellt: 2015-05-12 10:45:04
Aufrufe: 571

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