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10.07.2015 Auf eine Zielperson kommen 27 "Kollateraltote"

„Sorry for killing over 1600 people“

... meinte der ehemalige Drohnen-Pilot, des U.S. Air Force Predator Programms, Brandon Bryant in einem NBC Interview zum Töten von über 1600 Menschen.

DrohnenpilotInnen sitzen zwar weit weit weg vom Tötungsgeschehen, trotzdem leiten ettwa 40% von ihnen, so schätzt man, unter posttraumatischen Belastungsstörungen, wie es auch dem interviewten Brandon Bryant selbst erging. Er gibt zu: „Das ist kein Spiel, das ist Krieg“. Mittlerweile engagiert sich Bryant für friedliche Konfliktlösung und initiierte das Projekt Red Hand (projectredhand.org/).

Das britische Bureau of Investigative Journalism ermittelt pro Waffeneinsatz mit Kampfdrohnen in Pakistan eine durchschnittliche Tötungsrate zwischen 6 und 9,7 Personen. Für Afghanistan ergeben sich für den Zeitraum 2009 bis 2012 etwa 10.000 bis 16.000 Getötete, im Jemen kommt man mit 5,2 bis 6,4 Getötete pro Waffeneinsatz, auf 8.600 bis 10.600.

Die Menschenrechtsgruppe Reprieve hat darauf hingewiesen, dass die Versuche, 41 Zielpersonen in Pakistan und Jemen zu töten zur Ermordung von zumindest 1.147 Menschen geführt hat. Auf eine Zielpersonen kamen also mehr als 27 „Kollateraltote“

Mehr dazu bei http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=1266&Itemid=89

Anmerkung

  • Ohne Deutschland wäre der gesamte Drohnenkrieg des US-Militärs so nicht möglich!
  • Drohnen sind ein Mordsgeschäft.
  • Auch Europa will Kampfdrohnen entwickeln. (... und die SPD macht trotz gegenteiliger Wahlaussage mal wieder mit!)
  • Sagen wir nein zu diesen Killerdrohnen und zu dieser Kriegspolitik!
  • Sagen wir nein zu Rüstungsforschung an unseren Bildungseinrichtungen!

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Kommentar: RE: 20150710 Auf eine Zielperson kommen 27 "Kollateraltote"

Das können auch mal 40 sein, in diesem Fall eine ganze Hochzeitsgesellschaft, wie ich gestern Abend beim Zappen auf kabel1 in der Serie "Homeland" erleben konnte. Die Verantwortlichen kennen kein Bedauern, wollen alles nur vertuschen, Menschen (?, es waren Agenten), die aufklären wollen, werden in Aktenkeller strafversetzt, überlebende Familienangehörige werden verprügelt und eingeschüchtert nicht mit den Medien zu sprechen.

Im dieser US-Serie werden die Bösen als die Guten verkauft und damit die reale Politik des Mordens als "normal" und "einzige Lösung" dargestellt. Wofür soll dieses Morden eine Lösung sein? Die 40 Hochzeitsgäste hatten auch Angehörige und wurden so sicher nicht zu Freunden der USA ... Warum sehen das eigentlich nicht die Millionen Fans dieser abscheulichen Serie?

Melanie, 11.07.2015 09:23


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2uq
Tags: Schule ohne Militaer, Militaer, Oesterreich, Bundeswehr, Aufruestung, Waffenexporte, Drohnen, Friedenserziehung, Menschenrechte, Zivilklauseln, Informationsfreiheit
Erstellt: 2015-07-10 06:53:12
Aufrufe: 564

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