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21.01.2016 Selbstzensur in digitaler Kommunikation

Gefühl des Überwachtwerdens führt zu einer massiven Selbstzensur

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat kürzlich zu einer wissenschaftlichen Studie im Auftrag des Vodafone-Instituts Stellung genommen. Die Studie hat festgestellt, dass auf Grund der zunehmenden Überwachung und Sammlung von Daten, immer mehr Menschen in Europa das Gefühl haben die Kontrolle über ihre persönlichen Kommunikationsinhalte zu verlieren.Dies führe zu massiver Selbstzensur beim Versenden von E-Mails und Textnachrichten.

Europaweit gaben 51%, in Deutschland gar 56% der insgesamt 8.000 Befragten an, aus Furcht vor dem Zugriff durch Dritte auf sehr persönliche Inhalte in der digitalen Kommunikation zu verzichten. Nur eine Minderheit von 17% hat noch das Gefühl Herr oder Herrscherin über ihre eigenen Daten zu sein.

Im Interview gab Julian Assange eine pessimistische Einschätzung über die weitere Entwicklung der Überwachung:

"Die Privatsphäre wird nicht zurückkommen, außer im Falle eines ökonomischen Zusammenbruchs, der die technologischen Möglichkeiten der Menschheit stark einschränkt.

Der Grund warum dies so ist, liegt an den Kosten für die Umsetzung von Massenüberwachung. Alle 18 Monate halbieren sich diese in Folge des Kostenrückgangs für Telekommunikation, Überwachungshardware und Speichermedien. Die Kosten fallen schneller, als die Population der Menschheit anwächst. Massenüberwachung und Digitalisierung gewinnen das Rennen gegen die Menschheit und menschliche Werte. ..."

Mehr dazu bei https://deutsch.rt.com/europa/36371-neue-studie-enthullt-gefuhl-standiger/

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Tags: Lauschangriff, Ueberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Videoueberwachung, Rasterfahndung, Zentrale Datenbanken, Unschuldsvermutung, Verhaltensaenderung, Assange, Studie, vodafone, Angst, Informationsfreiheit, Anonymisierung, Meinungsmonopol, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Internetsperren, Netzneutralitaet, Open Source
Erstellt: 2016-01-21 08:32:43
Aufrufe: 351

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