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15.03.2016 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Freifunk führt zur Taschengeld-Kürzung für Flüchtlinge

Freifunker mussten am letzten Freitag in zwei Fürther Flüchtlingsunterkünften notgedrungen das Wlan abschalten, nachdem gedroht wurde, dass der Freistaat den Flüchtlingen das monatliche Taschengeld (145 Euro) um 36 Euro kürzt.

Diese 36€ sind im "Budget" als Kommunikationspauschale angegeben und "wer kostenlos kommunizieren kann braucht dass Geld nicht" - so die Meinung der Verwaltung im Sozialministerium.

Die zuständige Sozialreferentin Elisabeth Reichert kann die Vorgaben allerdings selbst nicht nachvollziehen, weil sie auch Leute beträfen, die gar kein Smartphone besitzen. Außerdem sind die Kommunikationskosten mit einem W-LAN auch nicht erledigt, denn telefonieren müssen die Flüchtlinge ja trotzdem.

Besonders empört sind die Freifunker, die Arbeit in den Anschluss der Unterkünfte aufgewendet hatten und nun ihre Anlage abschalten mussten, um die Flüchtlinge zu schützen.

Mehr dazu bei http://www.nordbayern.de/region/fuerth/weil-taschengeld-kurzung-droht-furths-fluchtlinge-ohne-wlan-1.5054040

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Kommentar: RE: 20160315 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Da kriegste gleich wieder nen Puls... wie asozial kann man sein und an solchen Kleinigkeiten sparen wollen. Vor allem denken die Leute ja nichtmal von Wand bis Tapete: Das sendet doch ein völlig falsches Signal an Leute, die anderen Menschen helfen wollen ("Also wenn es irgendwelche ehrenamtlichen Leute aus Herzensgüte machen können, dann braucht der Staat die Finger ja nicht krumm machen."). grummel grummel

F., 16.03.2016, 17:32


RE: 20160315 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Beknackt, da muss man den AP echt vor der Unterkunft aufhängen. Oder von den Geflohenen einfach 36€ für die WLAN-Nutzung verlangen (und das vielleicht nicht soooo genau kontrollieren oder hinten rum zurück geben oder andere Zusatzleistungen).

D., 16.03.2016,18:27


 RE: 20160315 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Weiß jemand, ob dieses "Budget" bundesweit gilt? Wir haben hier auch schon ein paar Flüchtlingsunterkünfte "verfreifunkt"...

Th., 16.03.2016, 20:00


RE: 20160315 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Fällt mir nichts mehr zu ein.

T., 16.03.2016, 20:07


 RE: 20160315 Geldkürzung bei Freifunk für Flüchtlinge

Ja, bei Sparen sind sie schnell, zumindest wenn es um Menschlichkeit und nicht um Unternehmenssubventionen geht.

"Ein Schreiben des Innenministeriums sorgt derzeit unter österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die den Staat bei der Versorgung der Flüchtlinge unterstützen, für gehörige Aufregung. Sie werden nämlich dazu aufgefordert, die Höhe der Spenden, die sie zugunsten der Flüchtlingshilfe einnehmen, bekanntzugeben. Und diese Summe soll dann vom Gesamtbetrag, den der Bund der jeweiligen NGO für ihre Leistungen eigentlich zahlen sollte, abgezogen werden." (http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4950533/Spenden-furs-Ministerium_NGOs-beklagen-Unverschaemtheit?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do)

Nix mit Dank für unsere Selbstausbeutung und die hunderte von unbezahlten Überstunden ...

Maria, 20.03.2016 12:43


 


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Tags: Zensur, Informationsfreiheit, Anonymisierung, freifunk, hotspots, Meinungsfreiheit, Internetsperren, Netzneutralitaet, Open Source, Kommunikationspauschale, Geldkuerzung, Verbraucherdatenschutz, Datenschutz, Datensicherheit, Netz fuer Fluechtlinge, #refugueeswelcome, Grundrechte, Menschenrechte, Asyl, Flucht, Folter, Abschiebung, Migration, Frontex
Erstellt: 2016-03-15 08:16:12
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