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18.03.2016 FBI will Schulen bespitzeln

Lehrer sollen regierungskritische Schüler melden

und

Terrorhysterie: Kind wird wegen falscher Aussprache des Wortes „Gurke“ verhört

Letzteres (eigentlich das Letzte) passierte in England: Der Vierjährige aus einer asiatischen Familie soll das Wort „Cucumber“ als „Cooker Bomb“ (Kochtopfbombe) ausgesprochen haben und auf einer Zeichnung einen Mann dargestellt haben, der mit einem großen Messer Gemüse schneidet. Die Folge: Polizei und die Jugendwohlfahrt wurden informiert.

Anfangs des Jahres hatte hatte ein zehnjähriger muslimischer Junge zu Hause Besuch von der Polizei bekommen, nachdem dieser in einem Schulaufsatz den Begriff „terrorist house“ („terroristisches Haus“) statt „terraced house“ (Reihenhaus) verwendet hatte.

Kindergärtner in Großbritannien sind angehalten, verdächtige Äußerungen ihrer Schutzbefohlenen zu melden.

Mehr dazu bei https://deutsch.rt.com/gesellschaft/37317-terrorhysterie-in-england-kind-wird/

Spitzelprogramm des FBI versteht sich als "Prävention gegen gewaltsamen Extremismus."

Nach den neuen Leitlinien des FBI sollen die Sekundarschulen in den USA Schüler, die die Regierungspolitik und "westliche Korruption" kritisieren, als mögliche zukünftige Terroristen melden. Nach Ansicht des FBI sind "anarchistische Extremisten" in der gleichen Kategorie wie der sogenannte Islamische Staat (IS) zu betrachten.

Die Theorien über angebliche Radikalisierung aufgrund von Meinungsäußerungen kommen aus der McCarthy-Ära. Damals versuchten die US-Behörden die Gedanken und Verhaltensweisen von Gruppen zu überwachen, von denen sie annahmen, dass sie zu gewaltsamer Subversion neigen, unabhängig davon, ob die beobachteten Personen irgendein reales Fehlverhalten zeigten.

Mehr dazu bei https://deutsch.rt.com/nordamerika/37345-fbi-will-high-school-kids/

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Kommentar: RE: 20160318 FBI will Schulen bespitzeln

Habe auch gelesen, dass Das FBI warnt, dass "anarchistische Extremisten" in der gleichen Kategorie wie der sogenannte Islamische Staat (IS) zu betrachten sind. Außerdem könnten junge Menschen, die arm sind, aus Familien von Einwanderern stammen, oder Reisen in "verdächtige" Länder machen, eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, schreckliche Gewalttaten zu begehen.

Das ist ja wie bei McCarthy, auch damals versuchten die US-Behörden die Gedanken und Verhaltensweisen der Menschen zu be- und verurteilen.

Sören, 25.03.2016 09:12


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Bi
Tags: Freizuegigkeit, Unschuldsvermutung, Verhaltensaenderung, FBI, Schueler, Verdacht, Lauschangriff, Ueberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Videoueberwachung, Rasterfahndung, Zentrale Datenbanken, Persoenlichkeitsrecht, Privatsphaere, Zensur, Informationsfreiheit, Anonymisierung, Meinungsmonopol, Meinungsfreiheit, Datenskandale
Erstellt: 2016-03-18 08:01:27
Aufrufe: 493

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