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18.04.2016 Überwachung auf 15 Minuten genau

Heimliche Überwachung: Gesetz zur "Digitalisierung der Energiewende"

Die Bundesregierung will den Stromverbrauchern mit Smart-Meter bis in die Wohnstube schauen. Nachdem sich (fast) alle an die Überwachung unterwegs mittels Videoüberwachung und Handy-Geodaten gewöhnt haben, kommt die Überwachung nun in die "gute Stube".

Durch die Übertragung des Stromverbrauchs bekommen die Energieversorger  alle 15 Minuten einen Einblick in unser Leben zu Hause. Durch die detaillierten, digital gespeicherten Verbrauchsprofile kann man sehen ob der Fernseher läuft, ein Kuchen gebacken wird oder die Waschmaschine läuft und wie viele Menschen am Morgen die Dusche nutzen. Damit entsteht ein tiefer Einblick in die Lebensgewohnheiten der Menschen.

Angeblich braucht man zeitnah den wirklichen Strombedarf um Ausfällen vorzubeugen. Aber selbst der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kann nicht einsehen, warum man in Deutschland dies braucht, einem Land mit den geringsten Ausfällen trotz des Ausbaus von Windkraft-, Biogas- und Solaranlagen.

Selbst die Kostenschätzungen der Politiker, die dies Gesetz durchsetzen wollen kommen bei 2.000 kWh Verbrauch im Jahr nur auf drei Euro Ersparnis, bei Großfamilien mit 3.000 bis 6.000 kWh wären es nur 10-40 Euro. Dagegen stehen die Kosten für die Stromerzeuger für die neuen Stromzähler, die natürlich auf die Verbraucher umgelegt werden dürfen - sie betragen 23 bis 130 Euro im Jahr.

Nach der EU-Richtlinie auf die das Gesetz zurückgeht, sollen die Zähler nur eingeführt werden, wenn sie wirtschaftlich sinnvoll sind. Das ist z.Zt. nicht der Fall und auf die mögliche Überwachung unseres Lebens wollen wir gern verzichten!

Mehr dazu bei http://www.jungewelt.de/2016/04-16/042.php

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Tags: Smart Meter, Smart-TV, HbbTV, eCall, Smartphone, Handy, Gesetz, Digitalisierung, Energiewende, Arbeitnehmerdatenschutz, Verbraucherdatenschutz, Datenschutz, Datensicherheit, Ergonomie, Datenskandale
Erstellt: 2016-04-18 07:08:58
Aufrufe: 365

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