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29.05.2016 Angriff auf Verschlüsselung und Anonymisierung

 ... vom Großen Bruder lernen

Sicherheitsbehörden starten neuen Angriff auf Verschlüsselung und Anonymisierung

Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen bedauert in einem Interview mit der Rheinischen Post, der Inlandsgeheimdienst habe „nicht die Möglichkeiten, die wir gerne hätten“ und meint damit wohl das Knacken oder Umgehen Verschlüsselung.

Doch er weiß sich zu helfen:

Es gibt immer verschiedene Wege, um an Erkenntnisse zu gelangen. Ein Beispiel sind Informationen, die wir von ausländischen Partnern bekommen. Die USA etwa haben eine kluge Wirtschafts- und Sicherheitspolitik betrieben: Nahezu alles, was im Cyber-Raum relevant ist, Router, Hardware, Software, ist amerikanisch. Das erleichtert das Aufbrechen von Kryptosoftware, und das erleichtert die Auslieferung von Daten auf der Grundlage amerikanischen Rechts.

Wir brauchen die amerikanischen Dienste und andere Partner in der jetzigen Situation ganz besonders, um ein Mehr an Information zu bekommen und ein Mehr an Sicherheit für Deutschland zu gewährleisten.

Erst kürzlich hat sein Dienst mit den europäischen Kollegen auf einer Konferenz der EU-Agenturen Europol und ENISA die rechtlichen und technischen Möglichkeiten zum Umgehen von Verschlüsselung diskutiert. Aus dem Abschlussdokument lernen wir (teilweise Übersetzung des Abschlussstatement des Treffens von Detlef Borchers):

Wenn eine Umgehung der Verschlüsselung nicht möglich ist, aber der Zugang zu verschlüsselten Informationen für die Sicherheit und Strafverfolgung dringend erforderlich ist, dann müssen gangbare Lösungen zur Entschlüsselung angeboten werden, die die Schutzmechanismen nicht schwächen, sowohl in der Rechtssprechung wie durch die technische Entwicklung. Für letztere wird eine enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern und mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Experten für Kryptoanalyse stark befürwortet, damit eine Verschlüsselung dort gebrochen werden kann, wo dies rechtlich geboten ist.

Ebenso gefährlich ist das von Innenminister de Maizière ins Gespräch gebrachte Vermummungsverbot im Internet.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2016/sicherheitsbehoerden-starten-neuen-angriff-auf-verschluesselung-und-anonymisierung/
und http://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-war-Was-wird-Von-oxymoronischen-Botschaften-und-moeglicherweise-fliegenden-Schweinen-3212961.html

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Kommentar: RE: 20160529 Angriff auf Verschlüsselung und Anonymisierung

"Sicherheitsbehörden starten neuen Angriff auf die Sicherheit" ... Finde den Fehler... "Unsicherheitsbehörden" würde für das Pack besser passen... :-/

G., 29.05.2016 11:44


 


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Dt
Tags: Verschluesselung, Anonymisierung, Europol. ENISA, Vermummungsverbot im Internet, Lauschangriff, Ueberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Videoueberwachung, Rasterfahndung, Zentrale Datenbanken, Entry-Exit System, eBorder, Freizuegigkeit, Unschuldsvermutung, Verhaltensaenderung
Erstellt: 2016-05-29 07:27:48
Aufrufe: 388

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