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05.09.2009 Berlin: Demo gegen Frontbann 24

Die Aktion Freiheit statt Angst unterstützt folgenden Protest:

 

Seit Anfang dieser Woche mobilisieren Nazis auf ihrer Internetseite „Altermedia“ für kommen-
den Samstag, den 5. September zwischen 8 und 11 Uhr zu einer Nazi-Kundgebung auf dem
Vorplatz des Bhf. Lichtenberg im Weitlingkiez.

Wieder einmal versuchen sie hierbei ein emotional aufgeladenes Themenfeld zu besetzen – Kin-
der und Drogenmissbrauch. Ziel ihrer Hetzkampagne ist der Laden „Buschmann“ im Weitling-
kiez, dessen legaler Vertrieb von Hanfprodukten kriminalisiert und als Anlass instrumentalisiert
werden soll.  Organisator dieser Kungebung ist die meist uniformiert auftretende Nazikamerad-
schaft „Frontbann 24“, bei der vor knapp zwei Wochen bei zahlreichen Hausdurchsuchungen
Uniformstücke, ein Butterflymesser, ein Schlagring, Betäubungsmittel und Werbematerialien,
die mit Hakenkreuzen versehen waren, darunter Kugelschreiber, Feuerzeuge und Anstecker be-
schlagnahmt wurden. „Frontbann 24“ existiert vermutlich seit Ende 2008 in der Hauptstadt und
steht in der Tradition der faschistische Wehrbewegung Frontbann, die im August 1924, nach dem
gescheiterten Hitlerputsch, von Ernst Röhm als Ersatz- und Dachverband für die SA und andere
paramilitärische Gruppierungen gegründet wurde. Bis zur Legalisierung der SA im Frühjahr 1925
gehörten der Ersatzorganisation Frontbann bis zu 30.000 Mann an.

„Frontbann 24“ gehört zu den wachsenden Nazi-Organisationen und hat derzeit bis zu 5 Orts-
gruppen in Berlin, so auch in Lichtenberg. Diese waren in den vergangenen Wochen und Mona-
ten auf verschiedensten Naziveranstaltungen und –demonstrationen in Berlin und Brandenburg
präsent. Auffallend dabei sind die schwarzen Hemden, auf die rechts ein Reichsadler mit Lorbeer-
kranz eingestickt ist sowie links der Schriftzug „Frontbann 24“ und auf den beiden Kragenecken
die Zahl 24 zu lesen sind. Damit präsentieren sie öffentlich ihre die Nazidiktatur glorifizierende,
menschenverachtende Ideologie. Die Kundgebung am kommenden Samstag soll aber nicht nur
dazu dienen, dass von den Nazis so gerne benutzte Thema Ordnung und Sicherheit für Kinder
für sich zu instrumentalisieren, sondern darüber hinaus als Treffpunkt zur Abfahrt nach Neurup-
pin zu einer Nazi - Demonstration „gegen Krieg und Imperialismus“ genutzt werden.

Diese Heuchelei ist unerträglich und eine Verhöhnung aller Opfer des deutschen Faschismus,
darunter vieler Kinder! Das dürfen wir nicht zulassen! Keine Nazis in Lichtenberg oder anders-
wo …..  weder so früh am Morgen, noch später!

Aus diesem Grund ruft um 7.30 Uhr ein antifaschistisches Bündnis zu einer Kundgebung Ecke
Weitlingstraße / Irenenstraße auf. Kommt zahlreich zu den Protesten.

Update:

Auftakt: südliches Ende des Vorplatzes vom Bhf. Lichtenberg

Hinweis: wer mit der S-Bahn ankommt und sich Umwege ersparen möchte, nimmt den Ausgang zum Bahnhofsvorplatz/Weitlingstraße. Da die Nazikundgebung wohl weiter nördlich Richtung Einbecker Str. stattfindet, gibt es dort weiträumig Absperrungen.

Ablauf: Je nach Situation ist der Verbleib auf dem Vorplatz oder die Route über Weitlingstraße-Margaretenstr.-Wönnichstr-Irenenstr. bis 50 m vor der Weitlingstr. möglich. Damit wäre man zwar näher an den Nazis dran, aber eher von Passanten_innen abgeschnitten. Entscheidung erfolgt vor Ort nach Einschätzung der Lage.


Kategorie[18]: Pressemitteilungen Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/19Z
Tags: Demo, Demonstration, Nazis, Berlin
Erstellt: 2009-09-03 12:13:26
Aufrufe: 6211

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