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11.07.2016 Leistungsschutzrecht nach hinten losgegangen

Leistungsschutzrecht kostet Verleger Geld

Das als Lex Google bekannte Leistungsschutzrecht wollten die deutschen Presseverleger, um mit abzukassieren, wenn Google in seinen News Textschnipsel aus ihren Artikel zu den entsprechenden Links präsentiert. 

Das Gesetz ist seit dem 1. August 2013 in Kraft und hat nun erstaunliche "Nebeneffekte", sehr zum Nachteil der Presseverlage.

  • Auf Lizenzforderungen hatte Google reagiert, indem man zu den Suchergebnissen nur noch die Hyperlinks ohne Textzitate listete, die Folge war z.B. bei den Portalen des Axel-Springer-Verlages brach der Verkehr um bis zu 80% ein.
  • Einnahmen der VG Media durch Lizenzierung von Textauszügen brachten Insgesamt 714.540 Euro ein.
  • Dem gegenüber standen Verfahrenskosten von mehr als 3,3 Millionen Euro, wie es im Jahresabschlussbericht der VG Media für das Geschäftsjahr 2015 heißt.

Mehr dazu bei https://blog.fefe.de/?ts=a97fe65e
und http://www.heise.de/newsticker/meldung/Leistungsschutzrecht-kostet-Verleger-Geld-3262735.html

Anmerkung: Zensur, und sei es auch "nur" aus Profitgründen, lohnt sich nicht!

Das sollten auch die Gesetzgeber auf EU Ebene bedenken, wenn sie an der Netzneutralität schrauben wollen. Dazu schreibt SaveTheInternet:

Diesen Sommer wird in Europa über die Zukunft des Internets entschieden. Große Telekomkonzerne wollen darüber entscheiden, was wir online tun können und was nicht. Wehrt euch!

  • Spezialdienste

    Spezialdienste drohen zu bezahlten Überholspuren für finanzstarke Unternehmen zu werden. Jede andere Website, jede Idee und jedes Startup wird ausgebremst.

  • Verkehrsmanagement

    Das Internet ist heute so bunt und vielfältig, weil es alle Daten gleich behandelt. Dieses best effort-Prinzip soll mit den neuen Regeln komplett abgeschafft werden. Internetanbieter könnten einzelne Online-Dienste eigenmächtig herunterdrosseln.

  • Zero-Rating

    Es sieht aus wie ein Gratis-Angebot, aber in Wirklichkeit verlierst du deine Wahlfreiheit. Beim Zero-Rating wird dein Internetanbieter zum Türsteher, der mitentscheiden will, welche Dienste du im Internet nutzt. Das alles gibt ihm einen Grund, dein monatliches Datenvolumen künstlich niedrig zu halten.

Mehr dazu bei https://savetheinternet.eu/de/

Gegen diese Pläne der EU und für die Erhaltung der Netzneutralität gibt es eine Petition - bitte unterschreiben: 

Die Netzneutralität braucht Deine Stimme

https://netzpolitik.org//2016/die-netzneutralitaet-braucht-deine-stimme/

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2ED
Tags: Zensur, LSR, Leistungsschutzrecht, Informationsfreiheit, Anonymisierung, Meinungsmonopol, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Internetsperren, Netzneutralitaet, Open Source, Telcoms Package, Arbeitnehmerdatenschutz, Verbraucherdatenschutz, Ergonomie, Datenskandale
Erstellt: 2016-07-11 06:29:55
Aufrufe: 430

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