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28.12.2016 Drohnenkrieg öffnet Büchse der Pandora

Cian Westmoreland, Ex- Kommunikationstechniker der US Air Force, warnt vor Automatisierung des Kriegs

"Wir werden in den nächsten fünf Jahren autonome Killer-Roboter haben", prognostizierte Cian Westmoreland. Die für den "Krieg gegen den Terror" in Ländern wie Afghanistan oder Jemen eingesetzten Drohnen werden dort "nur" getestet. Sie sind eigentlich für eine potentielle Auseinandersetzung mit Russland oder China vorgesehen.

Die Verantwortung für das Töten wird in ein weit "verteiltes System" verlegt, mit dem auch die Verantwortung auf die Schultern vieler verteilt werde, was typisch sei für Tötungsmaschinerien.

Die eingesetzte hochmoderne Technik erzeugt bei den in den Entscheidungsketten verbliebenen Menschen ein "falsches Vertrauen", das dann letztlich zu falschen Entscheidungen führt. Deren Entscheidungen werden durch die praktisch nicht vorhandene Beziehung zu den Opfern erleichtert. Diese sind nur ein paar Pixel auf dem Bildschirm anhand verwaschener Aufnahmen aus den Drohnen.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/33C3-Drohnenkrieg-als-Politik-des-ausgestreckten-Mittelfingers-3582168.html
und http://www.heise.de/meldung/FIfFKon16-Autonome-Waffensysteme-erlauben-fehlerhaftes-Toeten-3505805.html

Anmerkung: Cian Westmoreland gehört zusammen mit anderen einstigen Beteiligten am US-Drohnenkrieg wie Brandon Bryant einer kleinen Gruppe von Whistleblowern an, die sich, wie die NGOs Reprive oder Veterans for Peace für die Aufklärung der Verbrechen der "Drohnenkriege" einsetzen und Kontakt zu und Versöhnung mit den Opfern suchen.

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Je
Tags: Militaer, Bundeswehr, Aufruestung, Waffenexporte, Drohnen, Whistleblower, Automatisierung, Frieden, Krieg, Friedenserziehung, Menschenrechte, Zivilklauseln, Rasterfahndung, Zentrale Datenbanken
Erstellt: 2016-12-28 09:48:28
Aufrufe: 346

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