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31.01.2017 Schnell die Bayern LB ausbremsen

Trumps Pipeline stoppen!

Trump No. 12: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass wir uns über die Politik von US-Präsident Trump aufregen müssen. Nun macht er Schluss mit dem Klimaschutz und hebt den Baustopp für eine riesige Öl-Pipeline auf. Doch wir können ihn ausbremsen: Denn die Bayerische Landesbank gehört zu den größten Finanziers des Projekts. Sie muss jetzt den Geldhahn abdrehen! Schon übermorgen will Campact der Bank einen Eil-Appell übergeben:

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell: https://www.campact.de/trumps-pipeline/appell/teilnehmen/

Kaum im Amt, leitet Donald Trump den Abschied der USA vom Klimaschutz ein: Letzte Woche machte er per Dekret den Weg frei für eine Mega-Pipeline, die Barack Obama nach massiven Protesten der Umweltbewegung gerade erst gestoppt hatte. Täglich 80 Millionen Liter Erdöl soll die "Dakota Access Pipeline" aus tausenden Fracking-Bohrstellen in Umlauf bringen. Das Projekt würde damit täglich so viele Klimagase verursachen wie 30 Kohlekraftwerke. Trump war selbst an der Firma beteiligt, die die Pipeline baut.

In zwei Wochen entscheidet die BayernLB, ob sie an ihrem Kredit für Trumps Ölpipeline festhält. Bereits übermorgen wollen wir ihr in München unseren Eil-Appell überreichen - wenn wir bis dahin 100.000 Menschen sind.

Der Widerstand gegen die Pipeline ist in den USA zu einer der größten Umweltbewegungen der jüngeren Geschichte angewachsen: In Dakota kämpfen tausende Umweltaktivist/innen zusammen mit den Indianern der Standing Rock Sioux. Denn die "schwarze Schlange" soll durch die heiligen Stätten der Ureinwohner verlaufen. Zudem führt sie unter dem Lake Oahe durch - ein zentraler Wasserspeicher des Missouri Rivers. Lecks in der Pipeline würden das Trinkwasser von 17 Millionen Menschen gefährden.

Einen großen Erfolg errang die Bewegung, als Barack Obama die Pipeline letztes Jahr stoppte. Doch jetzt ordnete Donald Trump an, sie weiterzubauen. Schließlich ist er der Meinung, der Klimawandel sei eine "chinesische Erfindung", um die US-Wirtschaft auszubremsen. Jetzt ist der Widerstand einer weltweiten Umweltbewegung gegen Trumps Angriff auf den Klimaschutz gefragt.

Trump will in den ersten 100 Tagen seiner Präsidentschaft Fakten schaffen. Doch letztes Wochenende errangen unsere Freunde in den USA bereits einen wichtigen ersten Teilerfolg gegen seine radikale Agenda: Nach Protesten Tausender an den Flughäfen und einem Eil-Urteil, musste er seinen Einreisestopp für Muslime und Flüchtlinge zumindest teilweise wieder aufheben. Jetzt haben wir zusammen mit der US-amerikanischen Umweltbewegung die Chance, ein weiteres Lieblingsprojekt von Trump zu verhindern.

Bei der Dakota-Pipeline überlegen die ersten Geldgeber, wieder aus dem Projekt auszusteigen - die große norwegische Bank DNB ist es bereits. Die BayernLB lässt mit einem Gutachten prüfen, wie ein Ausstieg möglich wäre. Sollte auch sie sich aus dem Projekt verabschieden, könnte ein Domino-Effekt unter den Kreditgebern entstehen. Wir haben Chancen, der Trump-Pipeline den Geldhahn zuzudrehen. Bitte machen Sie jetzt mit!

Unterzeichnen Sie hier den Appell von Campact https://www.campact.de/trumps-pipeline/

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Kommentar: RE: 20170131 Schnell die Bayern LB ausbremsen

Die Bayerische Landesbank steckt kein weiteres Geld in die Fracking-Pipeline in North-Dakota. Den ursprünglichen Kredit müsse die Bank aus vertragsrechtlichen Gründen zwar auszahlen, werde dann aber aus der Finanzierung aussteigen, teilte Vorstandschef Dr. Johannes-Jörg Riegler mit.[1,2] Das bedeutet: Die Anschlussfinanzierung für die "Trump-Pipeline" fällt weg. Ein toller Erfolg!
Leider gibt es einen Wermutstropfen: Der Ausstieg der Bayerischen Landesbank wird den Pipeline-Bau wohl nur erschweren, nicht stoppen. Trotzdem: Der Beschluss der BayernLB ist ein Alarmsignal an alle Banken. So hat bereits ein Geldgeber seine Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen US-Konzern Energy Transfer Partners gekündigt Ein weiterer wackelt. Klar ist: Wer auf Projekte setzt, die das Klima schädigen und Menschenrechte verletzen, bekommt es mit uns Bürgern/innen zu tun!

Campact e.V., Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller, 27.02.2017 17:56


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2JT
Tags: Gewerkschaft, Mitbestimmung, Koalitionsfreiheit, Geodaten, Dakota, Ölpipeline, Ökologie, Border, Freizügigkeit, Verhaltensänderung, Trump, Bankdaten, Bayern LB
Erstellt: 2017-01-31 11:01:46
Aufrufe: 353

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