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27.02.2017 KI nimmt Aussagen von Menschen wörtlich

"Probleme" bei der Fake-News-Erkennung

Der Erfolg bei der Erzeugung von künstlicher Intelligenz wäre das bedeutendste Ereignis in der Geschichte des Menschen. Unglücklicherweise könnte es auch das letzte sein. Stephen Hawking

Alle(?) Politiker fordern einfach mal Fake News aus dem Internet zu verbannen. Das ist nicht so einfach haben Forscher der University of Electro-Communications in Tokyo auf der Konferenz ICAART 2017 in Porto festgestellt. "Roboter" verstehen keinen Spaß, die künstliche Intelligenz (KI) hat Probleme bei der KI-Textanalyse mit Sarkasmus und auch mit der verkürzten Rechtschreibung von Twitter.

Die japanischen Forscher wollen Sarkasmus identifizieren, also Stellungnahmen, die anders, meist entgegen gesetzt  gemeint sind, als sie zunächst klingen. Auch die Begrenzung auf 140 Zeichen bei twitter führt zu falschen Beurteilungen. Hier geht es um die Analyse von „Kontextonymen“, das sind Worte, die häufig zusammen verwendet werden und damit auf eine gemeinsame Bedeutung verweisen. Erst dadurch lässt sich die Meinung des Verfassers ableiten.

Die Frage bleibt natürlich, ob die Meinung des Verfassers zu der Folgerung berechtigt, dass es sich um eine Falschmeldung handeln kann. Wenn, und das ist wahrscheinlich,  das nicht ausreicht, bleibt die Frage, wofür anderes als zur Überwachung Andersdenkender ist das Verfahren dann sinnvoll einsetzbar.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/ICAART-2017-Sarkasmus-im-Internet-stellt-Computer-vor-Probleme-3635351.html

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Ku
Tags: KI, Künstliche Intelligenz, Roboter, Fake News, Texterkennung, ICAART, Twitter, Sarkasmus, Twitter, Kontexonyme, Meinungsfreiheit
Erstellt: 2017-02-27 09:31:15
Aufrufe: 331

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