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08.03.2017 Aktion FsA grüßt zum Internationalen Frauentag

Polnischer EU Abgeordneter zeigte Notwendigkeit des Frauentags auf

Frauen seien "weniger intelligent" sagte der polnische EU Abgeordnete Janusz Korwin-Mikke letzten Mittwoch bei einer Sitzung über die bestehenden Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen. Genau sagte er: „Natürlich müssen Frauen weniger verdienen als Männer. Denn Frauen sind schwächer, sie sind kleiner und sie sind weniger intelligent.“

Die spanische Sozialdemokratin Iratxe García Pérez antwortete sofort auf diese frauenfeindliche Behauptung: Nach der Logik des Polens habe sie „kein Recht, hier zu sein“. Sie finde, es sei nötig, „europäische Frauen vor Männern wie Ihnen zu verteidigen“. Das Europaparlament hat eine Untersuchung gegen den rechtsextremen polnischen Abgeordneten wegen frauenfeindlicher Äußerungen eingeleitet.

Solange solche Entgleisungen geschehen, ist es sehr wohl notwendig, wenn auch bei weitem nicht hinreichend, den Internationalen Frauentag am 8. März zu begehen!

Das Video des Auftritts und mehr dazu bei http://www.stern.de/politik/ausland/januz-korwin-mikke-sorgt-mit-sexismus-im-eu-parlament-fuer-skandal-7351948.html
und http://www.sueddeutsche.de/politik/europaeisches-parlament-frauen-sind-schwaecher-kleiner-und-weniger-intelligent-1.3404369
und http://www.focus.de/politik/videos/muessen-europaeische-frauen-vor-ihnen-verteidigen-eu-politiker-hetzt-im-parlament-gegen-frauen-dann-fuehrt-ihn-eine-spanierin-vor_id_6736722.html
und http://www.spiegel.de/video/sexismus-im-eu-parlament-in-bruessel-video-1747445.html


Im Juni 2016 hatte er bei einer Debatte über die Flüchtlingskrise Einwanderer aus Afrika übelst beschimpft und  wurde darauf für fünf Tage von den Sitzungen ausgeschlossen. Das kostete ihn 3000 Euro.

Im Juli 2015 hatte er bereits eine Parlamentsstrafe kassiert als er in seiner Rede bei den Worten "ein Reich, ein Volk, ein Ticket" seine Hand zum Hitlergruß erhoben hatte, um gegen europaweite Bahnreisen zu protestieren (https://www.welt.de/politik/ausland/article143712210/Polnischer-EU-Abgeordneter-loest-mit-Hitler-Gruss-Eklat-aus.html).

Rassismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

PS. Das möchten wir an dieser Stelle auch auch demjenigen mitteilen, der vor kurzem unseren Artikel "Rechtem Gedankengut entschlossen entgegentreten" mit dem Satz kommentierte, er möchte "auch linkem und mittlerem Gedankengut entgegentreten".


Alle Artikel zu


Kommentar: RE: 20170308 Aktion FsA grüßt zum Internationalen Frauentag

Er hat gerade gesagt, dass Frauen weniger verdienen sollen, weil sie „schwächer, kleiner und weniger intelligent” seien! Wenn wir jetzt handeln, können wir diesem Hassprediger den Laufpass geben.
Es ist nicht das erste Mal, dass dieser polnische Abgeordnete im EU-Parlament Hass sät: Er hat Migranten mit "Exkrementen" verglichen und im Plenum den Hitler-Gruß gezeigt! Bisher hat er dafür nur symbolische Strafen bekommen, doch jetzt hat das Europaparlament eine Untersuchung eingeleitet. Wenn wir alle seine vollständige Suspendierung fordern, kann das tatsächlich gelingen.

Die Geschäftsordnung des EU-Parlaments schreibt vor, dass das Verhalten von Abgeordneten „von gegenseitigem Respekt geprägt” sein soll und dass sie „in Parlamentsdebatten verleumderische, rassistische und fremdenfeindliche Äußerungen und Verhaltensweisen” unterlassen sollen. Alles was Herr Korwin-Mikke sagt und tut, verstößt gegen diese Regeln.
Wir können nicht zulassen, dass Politiker unter dem Deckmantel der Redefreiheit verbotene Äußerungen machen. Das EU-Parlament hat die Macht und Verantwortung, diese Eskalation zu stoppen: Es kann den Abgeordneten mit den höchstmöglichen Sanktionen zur Rechenschaft ziehen. Er kann direkt vom Parlamentspräsidenten suspendiert werden. Und wenn wir genug Lärm machen, können wir die Europaabgeordneten dazu zwingen, einen Weg zu finden, um ihn endgültig rauszuschmeißen.
In den nächsten Stunden könnte das Europaparlament entscheiden. Fordern wir, dass es allen EuropäerInnen ein Geschenk zum Internationalen Frauentag macht und dem Frauenhass den Laufpass gibt.

A., 08.03.2017 14:21


RE: 20170308 Aktion FsA grüßt zum Internationalen Frauentag

Heute, am Weltfrauentag, unterstützen wir den Kampf der Frauen, für ihre Rechte. Wir fordern die EU auf, die internationale Konvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen jetzt zu unterzeichnen.

Wir, WeMove Europe und unsere Partner, starten am 8. März eine Kampagne gegen die schreckliche Gewalt, die Frauen aus nur einem Grund angetan wird: Weil sie Frauen sind.
Für die EU wäre es so einfach, den tausenden Mädchen und Frauen zu helfen, die täglich in Europa misshandelt und vergewaltigt werden. Sie müsste lediglich und unverzüglich die internationale Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen - die Istanbul-Konvention - ratifizieren. Damit wäre eine zentrale Grundlage geschaffen, Mädchen und Frauen zu schützen.
Die Konvention wurde bereits im Jahr 2011 in Istanbul verabschiedet, seit 2014 ist sie in den Ländern in Kraft, die sie ratifiziert haben. Die EU fehlt bisher und kann dafür keine guten Gründe nennen. Alles hängt am Ministerrat, in dem die Justizminister zaudern und zögern. Es scheint, als wollen sie für die Rechte von Frauen keinen Streit mit den besonders konservativen Kollegen riskieren.
Dabei haben sie es in der Hand: Würden sie das Abkommen ratifizieren, müssten in allen Mitgliedsländern der EU verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen geschaffen werden - gerade auch in den Ländern, die selbst nichts gegen Gewalt unternehmen wollen.
https://act.wemove.eu/campaigns/stoppt-gewalt-gegen-frauen

das gesamte WeMove.EU-Team, 07.03.2017 23:36


RE: 20170308 Aktion FsA grüßt zum Internationalen Frauentag

Bitte ansehen: Internationaler Frauentag: Worte von Clara Zetkin
("For International Women's Day: Words of Clara Zetkin”)
Deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln, 1:45 Minuten
https://www.youtube.com/watch?v=0uBs_ViOV2Y
oder http://antifa.sfa.over-blog.com/article-internationaler-frauentag-69665243.html

Elsa, 08.03.2017 12:01


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2KG
Tags: EU-Parlament, polnischer Abgeordneter, frauenfeindlich, Neo-Nazis, Faschisten, Rassissmus, Grundrechte, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Gender, Diskriminierung, Ungleichbehandlung, Gewerkschaft, Mitbestimmung, Koalitionsfreiheit,
Erstellt: 2017-03-08 08:41:35
Aufrufe: 309

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