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19.05.2017 Save the Link

Zensur von Links ruiniert das Internet

Wir kennen schon seit Jahren das sogenannte "Leistungschutzrecht". Verlage dürfen entscheiden ob für die Nutzung von kurzen Textpassagen (Snippets) aus ihren Veröffentlichungen Gebühren fällig werden (Leistungsschutzrecht bedroht Informationsfreiheit ). Nach einigen Jahren trat bei den Verlagen Ernüchterung ein, denn das Leistungsschutzrecht ist nach hinten losgegangen. Die Kosten für die Rechtsstreitigkeiten sind für die Verlage höher als die Einnahmen.

Nun soll die EU die Erlösung bringen - keinen Streit mehr über die Wichtigkeit oder Länge eines Snippets, gleich der ganze Link soll gebührenpflichtig werden. Links sind jedoch für die freie Onine-Meinungsäußerung unerlässlich und Experten warnen davor, dass eine Zensur der Links das Internet, wie wir es kennen, zerstören wird.

Herausgeber von Printmedien beeinflussen erfolgreich die Politik, um in der ganzen Welt die Verbindungen im Internet einzuschränken. Spanien und Deutschland haben vor kurzem ihre Gesetze geändert, um Gebühren zu erheben, wenn man auf Nachrichten-Webseiten verlinken möchte. Unabhängige Nachrichtenmedien und Blogger können ihre Arbeit nicht machen. Der Zugang zu Wissen wird eingeschränkt.

Jetzt ist die Europäische Kommission damit beauftragt neue Gesetze zu entwerfen, die bestimmen, wie wir online teilen und zusammenarbeiten. Wir müssen sicherstellen, dass sie auf die Internetgemeinschaft hören und unser Recht zu verlinken aufrechterhalten.

Mehr dazu bei https://savethelink.org/de
und zum Unterschreiben der Petition https://act.openmedia.org/savethelink/

Aktion Freiheit statt Angst unterstützt die Initiative "Save the link".

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Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Mo
Tags: #Leistungsschutzrecht #LSR #Links #gebührenpflichtig #Zensur #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #OpenSource #Diskriminierung #Ungleichbehandlung
Erstellt: 2017-05-19 08:43:03
Aufrufe: 240

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