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17.06.2017 Sensible Gesundheitsdaten müssen privat bleiben!

Gesundheitsdaten sind Gold wert

Wozu braucht jemand eine Rentenversicherung, wenn er/sie sowieso mit 50 sterben wird?

E-Health, also die digitale Vernetzung unserer Gesundheitsdaten, das ist Wissen, das ist Macht, Rohstoff und Währung. Versicherungsunternehmen, insbesondere Krankenversicherungen können mit diesem Wissen "viel Geld sparen".

Für den Einzelnen gibt es spätestens seit 2003 ein oberlandesgerichtlich festgestelltes "Recht auf Nichtwissen", weil sich seine Lebensumstände dramatisch ändern könnten. Viel wichtiger ist aber, dass wir ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung haben und gerade unsere Gesundheitsdaten nicht unbefugt in fremde Hände geraten sollten.

Nun gibt es mit "Precision Radiology: Predicting longevity using feature engineering and deep learning methods in a radiomics framework" einen Forschungsansatz mit gesellschaftlichen Sprengstoff, denn das Ziel der Studie war die Vorhersage des Todeszeitpunkts von Patienten mithilfe von Deep Learning, einer Variante der Künstlichen Intelligenz. Die Frage für die Krankenversicherung wäre sofort: Lohnt sich eine Therapie noch?

Aber auch für Arbeitgeber wäre solche Daten wertvoll. Sie könnten eine Vorhersage von Alkohol- und Drogenverwendung bei einzelnen Beschäftigten liefern. Die Daten für solche Analysen liefern die Menschen oft in "sozialen Netzwerken" den weltweiten Datensammlern selbst.

Aber auch 99%-Wahrscheinlichkeiten sind keine Gewissheit - solches "Wissen" kollidiert mit den Grundwerten unserer Gesellschaft.

Mehr dazu in dem Artikle von Sascha Lobo bei http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-ueber-e-health-und-das-recht-auf-nichtwissen-a-1152081.html
und https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_Nichtwissen

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Erstellt: 2017-06-17 06:45:26
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