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21.08.2017 Polizei hat kein Interesse an Waffenlager

Schnellfeuergewehre und Nazipropaganda interessiert Polizei nicht

Als Lutz H. im April in Hamburg starb fandman in seiner Wohnung an den Wänden ein Dutzend Sturmgewehre und Schnellfeuerwaffen. Seine Bücherregale waren bis unter die Decke vollgestopft mit legaler, aber auch illegaler Nazipropaganda, wie mehrerer Bände der Originalausgabe von Hitlers „Mein Kampf.“ Publikationen, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen oder über die Auschwitzlüge schwadronieren, stapeln sich neben Hakenkreuz-Orden und SS-Abzeichen.

Auch ein Gemälde eines mit Orden hoch dekorierten Anders Behring Breivik, des norwegischen Rechtsterroristen, war darunter.

Nach Aufforderung durch den Nachlassverwalter sind nun Beamte des Hamburger Polizeikommissariats in die Wohnung des bereits im April verstorbenen Mannes gekommen. Die Polizisten verlassen die Wohnung ohne sich um die Waffen zu kümmern, von denen zwei, ein Sturmgewehr AK-47 und eine Scorpion-Maschinenpistole, vermutlich unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen.

Auch als sie erneut in die Wohung gerufen werden, als Handfeuerwaffen und daneben bergeweise Munition in Schubladen gefunden werden, informieren sie zwar die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts - aber das war es auch.

Lutz H. ist polizeibekannt und gilt als der NPD nahestehend aber ein Interesse an seinem Computer und den vielen Papieren besteht nicht. Statt die Computer, die privaten Akten und die verbotenen Nazi-Materialien zu konfiszieren und auszuwerten, fordert die Polizei die Nachlassverwalterin per „Vernichtungsverfügung“ auf, die Dateien und die umfangreichen Papierberge umgehend zu entsorgen.

Auch die Öffentlichkeit wrd nicht informiert: "Wir haben öfters Waffenfunde bei Verstorbenen, da informieren wir in der Regel nicht die Öffentlichkeit", so die Auskunft.

Inzwischen ist die „Vernichtungsverfügung“ umgesetzt und die Wohnung leer - und Verbindungen in der rechten Szene der Hansestadt und die Quelle von schweren Waffen bleiben unaufgeklärt.

Mehr dazu bei http://taz.de/%215433015/

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Tags: #Polizei #Geheimdienste #Zensur #Informationsfreiheit #Neo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassissmus #Hamburg #Verfassungsschutz
Erstellt: 2017-08-21 10:13:33
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