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17.10.2017 Bundeswehrsoldaten auf dem Rückzug

Bundeswehr setzt Mission im Nordirak aus

Die Bundeswehrführung träumt von ihren Einsätzen, wenn man ihre neuesten Werbeplakate betrachtet. Nun ist sie auch in Kurdistan auf dem Rückzug. Am vergangenen Freitag wurde auf Militärebene entschieden, das Training der Bundeswehr für kurdische Peschmerga-Kämpfer auszusetzen. Was sagt der Bundestag dazu, der die Soldaten mit Elan in (auch) diesen Einsatz geschickt hat?

Deutschland etwa lieferte den Kurden die Panzerabwehrrakete "Milan", Panzerfäuste, Sturmgewehre und Munition. Bundeswehrsoldaten bilden seit 2014 Peschmerga-Kämpfer aus, zuerst sogar in Deutschland.

Nach der Eroberung der kurdischen Stadt und Ölmetropole Kirkuk durch irakische Truppen, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die von der Bundeswehr ausgebildeten kurdischen Peschmerga gegen die von den USA unterstützten irakischen Soldaten kämpfen werden. Damit würden die Peschmerga nicht mal gegen die von Beginn an wertlose Versicherung verstoßen, dass sie die aus Deutschland gelieferten Waffen nicht weiter verkaufen dürfen. (Auch diese Abmachung war nach Recherchen von NDR Jounalisten auf den Schwarzmärkten im Irak nichts wert.)

Aktion Freiheit statt Angst hatte bereit vor über einem Jahr gewarnt, dass die Lieferung von Kriegsmaterial und der Ausbildung daran im Spannungsfeld Naher Osten nur weiteres Öl ins Feuer gießt ( CIA und Pentagon in Syrien auf verschiedenen Seiten , Deutsche Waffen nun im Einsatz gegen NATO-"Partner" Türkei? ).

 

Mehr dazu bei http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-bundeswehr-setzt-wegen-kurden-konflikt-peschmerga-training-aus-a-1173199.html
und http://www.tagesschau.de/ausland/bundeswehr-peschmerga-105.html
und http://www.spiegel.de/politik/deutschland/is-bundeswehr-bildet-kurden-peschmerga-in-hammelburg-aus-a-991347.html
und http://www.einsatz.bundeswehr.de


Kommentar: RE: 20171017 Bundeswehrsoldaten auf dem Rückzug

Die (noch dahindümpelnde) Regierung versucht gerade sich für 7 Auslandseinsätze eine Mandatsverlängerung zu holen. Ob da der Einsatz bei den Kurden dabei ist, weiß ich nicht. Ich finde die Begründung für Afghanistan schon völlig pervers. Dort will man mehr Soldaten hinschicken "zum Schutz der dortigen Bundeswehrsoldaten".
Es geht also schon seit Jahren nicht mehr um "Brunnen bohren" und "Mädchen in der Schule", es wird nur noch mit Milliarden Stuergeld der Anschein eines Auslandseinsatzes aufrecht gehalten - auf Kostem der Menschen dort und auch hier.

Merwan, 18.10.2017 08:20


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/2Qu
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Tags: #Kurdistan #Irak #Peschmerga #NATO #Rückzug #Kirkuk #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln #Flucht
Erstellt: 2017-10-17 08:57:45
Aufrufe: 248

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