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14.08.2018 Leben für ein wenig Blei riskieren

Das Leben bei der Flucht nach Europa riskieren oder für 3€ am Tag sterben?

Ausgediente europäische Autobatterien werden nach Ghana verschifft und dort unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen auseinander genommen. Arbeiter versuchen das Blei zurückzugewinnen. Ein Video auf zeit-online.de zeigt, wie es dort zugeht. Nur im Geheimen waren die Filmaufnahmen in den Bleihütten möglich.

Die Arbeiter bekommen dabei ca. 3€ am Tag und sind nach einigen Monaten tödlich mit Blei vergiftet. Wikipedia schreibt dazu: Blei schädigt das zentrale und das periphere Nervensystem, beeinträchtigt die Blutbildung und führt zu Magen-Darm-Beschwerden und Nierenschäden. Bleiverbindungen sind bis auf Ausnahmen als fortpflanzungsgefährdend (fruchtschädigend und Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit) eingestuft. Seit Juli 2006 bewertet die Deutsche Forschungsgemeinschaft Blei und seine anorganischen Verbindungen als „krebserzeugend im Tierversuch“. Schwere Vergiftungen führen zu Koma und Tod durch Kreislaufversagen.

Dafür bekommen wir bei allen möglichen Baumärkten Autobatterien  für wenig Geld. Anstatt sich über geschlossenen Recyclingkreisläufe Gedanken zu machen und diese dann durch Gesetz (ohne Schlupflöcher) auch zu erzwingen, schauen wir weg, wenn die Menschen vor solchen tödlichen Arbeitsbedingungen fliehen und als Zuflucht Europa wählen.

Mehr dazu in dem Video bei https://www.zeit.de/video/2016-09/5123117432001/ghana-das-leben-fuer-ein-bisschen-blei-riskieren


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Tags: #Blei #Autobatterien #Recycling #tödlich #Umwelt #Kapitalismus #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
Erstellt: 2018-08-14 10:25:28
Aufrufe: 108

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