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07.02.2019 Aufklärung zu Hannibal überfällig

Mitglieder von Elitetruppe auf rechten Abwegen?

Im letzten Herbst hatten wir bereits über "rechte Umtriebe" bei den Elitekämpfern des Kommando Spezialkräfte KSK berichtet. Auch damals hatten wir uns gewundert, dass nach 18 Monaten Ermittlungsarbeit von Bundeswehr und MAD keine Konsequenzen folgten. Das ist auch jetzt nicht der Fall. Heißt das, dass es sich nur um einen "Spaß aus jugendlichem Leichtsinn" gehandelt habe?

Nein, weit gefehlt: Eine mehrere Hundert Mitglieder umfassende Verschwörergruppe unter dem Namen Hannibal, u.a. Elitekämpfer des Kommando Spezialkräfte KSK hätten eine "Schwarze Reichswehr" (Focus) gebildet, die letztendlich die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Bundesrepublik vorbereiten würde.

Diese Beschreibung übersteigt noch die NSU 2.0 in der Frankfurter Polizei, über die wir vor kurzer Zeit berichten mussten (Polizisten tummelten sich unter NSU2.0 im Netz ). Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner twittert zu der Verschwörergruppe Hannibal: "Die Mitglieder dieses Netzwerks sollten am Tag X die Zielpersonen auf den Listen zu Hause abzuholen. Sie werden in LKWs eingeladen, an einen bestimmten Ort gefahren – und dort erschossen. Das war wohl der Plan."

Es geht also um generalstabsmäßig geplanten Massenmord an politischen Gegnern und trotzdem gibt es außer diesem Tweet keinen Aufschrei aus der Politik und keine rechtlichen Konsequenzen. Heise schreibt: "Die "Schattenarmee" innerhalb der Bundeswehr habe nicht nur die in rechtsextremen Kreisen inzwischen üblichen Todeslisten mit Adressen politischer Gegner angelegt, es seien bereits Waffen gehortet und geheime Vorratslager mit Munition, Treibstoff und "Lebensmitteln" angelegt worden, um beim Zuschlagen am "Tag X" unabhängig agieren zu können."

Eine Kritik dieser unter "Preppern" übliche Vorratshaltung hatte uns im letzten Herbst einen wütenden Leserbrief eines Bundeswehrsoldaten eingebracht, der auf die Aufforderung der Bundesregierung verwies für den Notfall Reserven angelegt zu haben. Statt Treibstoff- und Waffenlager würden wir uns mehr Friedensengagement wünschen!

Mehr dazu bei https://www.focus.de/politik/deutschland/politik-die-verschwoerung_id_9879853.html
und https://www.heise.de/tp/features/Failed-State-BRD-4232674.html
und https://twitter.com/Jungle_World/status/1068789569812865024
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6648-20181011-bundeswehr-laesst-rechte-bisher-ungestraft.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6729-20181219-polizisten-tummelten-sich-unter-nsu20-im-netz.htm


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/31e
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Tags: #Grundrechte #Verschwörung #Hannibal #Neo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassissmus #Bundeswehr #KSK #Elitetruppe #Mord #Lagerhaltung
Erstellt: 2019-02-07 10:13:55
Aufrufe: 37

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