09.09.2019 Huawei Mate30 ohne Google Apps

Huawei spricht auf der IFA nicht über Google-Verbot

Trump No 55: In diesem Fall war Trump nur der Verursacher, die Nutznießer werden hoffentlich alle künftigen Huawei Kunden sein. Das Mate 30, das Huawei in zwei Wochen in München vorstellen will, wird mit einem Android ohne Google-Dienste auf den Markt kommen. Nach dem von Präsident Trump erlassenen Verbot für Huawei Google Apps auf den neuen Geräten zu installieren, werden sich die Nutzer neu zurecht finden müssen.

Es steht den Nutzern aber frei das Google-Paket oder Alternativen selbst nachzuinstallieren. Was fehlen wird, sind die Apps Google Pay, Maps und der Play Store. Als Alternativen für den lay Store gibt es Amazon und F-Droid.

Heise zitiert Vertreter von Huawei, die lieber weiter mit Google zusammenarbeiten wollen. Trotzdem bereitet sich der Konzern für den Ernstfall vor, das künftig keine Google Apps mehr verwendet werden dürfen. Wünschen wir den Entwicklern von Huawei, dass sie beim Ausprobieren der freien Alternativen Geschmack an Open Source Software finden und hoffen wir, dass sie nicht den Entwicklern weltweit alle Möglichkeiten abschneiden, wie Google damals, als sie das quelloffene Linux zu "ihrem" Android machten.

Im kommenden Jahr wird sich entscheiden ob die Kunden bei Huawei bleiben und die sich ihnen bietenden Alternativen akzeptieren und nutzen. In diesem Fall wäre die Trump Entscheidung ein großer Rohrkrepierer.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Huawei-CEO-Mate-30-kommt-ohne-Google-Dienste-4516216.html


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Tags: #Huawei #Mate30 #Google #Apps #Android #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Trump #Embargo #Transparenz #Informationsfreiheit #OSMand #FDroid #Alternativen #Smartphone #Handy
Erstellt: 2019-09-09 07:31:50
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